Sie sind besonders geschützt

Fast jedem bekannt, doch selten geliebt: Maulwürfe

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Maulwürfe dürfen nicht getötet werden, da sie durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind. Das kleine Foto zeigt die Schnauze mit Tasthaaren und den nadelspitzen Zähnen.

Brome. Der Maulwurf ist fast allen Gartenbesitzern bekannt, doch selten geliebt. Das liegt daran, dass die Tiere die Erde aus ihrem Gangsystem an die Oberfläche schieben, wobei die typischen Maulwurfshügel entstehen.

Diese Hügel sind beim Rasenmähen hinderlich, aber auch in Gemüse- oder Blumenbeeten nicht gern gesehen.

Maulwürfe leben in selbst gegraben Tunneln, die sich nur wenig unter der Oberfläche befinden. Bei Frost oder großer Trockenheit im Sommer verlegen die Tiere ihre Gänge auch schon mal in bis zu einem Meter Tiefe. Maulwürfe leben ausschließlich von tierischer Nahrung wie Insekten und Regenwürmern. Die Beute finden sie mit Tasthaaren an ihrer spitzen Schnauze. Mit bis zu 44 nadelspitzen Zähnen greifen sie aber auch gelegentlich kleinere Wirbeltiere.

Das weiche Fell ist samtartig und meistens braun bis schwarz gefärbt, der Körper walzenförmig. Die Vordergliedmaße sind zu Grabe-schaufeln ausgebildet. Diese sind mit der Handfläche nach außen gedreht und sitzen unmittelbar neben dem Kopf.

Die Fressfeinde des Maulwurfs sind zahlreich: Tag- und Nachtgreife, Füchse und Marder, aber auch Störche, Katzen und Hunde.

Stört ein Maulwurf den Gartenfrieden, so sollte er durch Geruchsstoffe vergrämt, aber nicht getötet werden, da er durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt ist.

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