Derzeit kein 24-Stunden-Dienst in Brome: Polizei möchte Urlaubsphase ausprobieren

Eventuell Verlängerung der Testphase

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Eventuell wird die Testphase in Brome, den 24-Stunden-Dienst einzustellen, verlängert. 

Brome. Seit etwas mehr als einem halben Jahr gibt es in Brome keinen 24-Stunden-Dienst mehr. Grund für diese von der Polizeiinspektion (PI) Gifhorn vorgenommene Testphase war, dass es sich in Brome um eine Polizeistation handelt, die grundsätzlich nachts nicht besetzt werden.

Wie der stellvertretende PI-Leiter Oliver Suckow im Gespräch mit dem IK mitteilt, sei man derzeit bei der Auswertung. „Wir überlegen auch, ob wir die Testphase noch weiterlaufen lassen. Bisher konnten wir noch keine Erkenntnisse gewinnen, wie sich die Situation in der Urlaubsphase darstellt“, erläutert Suckow.

Diese Neuigkeit dürfte in der Bevölkerung wohl für weiteren Unmut sorgen. Erst einen Tag zuvor hat sich ein Bromer Bürger beim IK gemeldet und sich darüber beschwert, dass nicht nur die Autoaufbrüche zugenommen hätten, sondern auch Jugendliche, die andere Bürger anpöbeln würden. „Kriminalität wird teilweise gefühlt anders wahrgenommen, als sie sich tatsächlich nachweisen lässt“, weiß der stellvertretende PI-Leiter. Bislang gebe es diese Hinweise auch nur aus der Bevölkerung. Vom Polizeikommissariat Wittingen, dem Brome zugeordnet ist, hätte es diesbezüglich keine Hinweise gegeben.

Wie Suckow informiert, soll es in Kürze ein Gespräch mit Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann geben, in dem man die Hintergründe der Testphase darlegen und darüber hinaus auch ins Gespräch kommen möchte.

Von Carola Hussak

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