Spatenstich: Zwischen Benitz und Altendorf wird ein neuer Radweg gebaut

350 000 Euro für die Sicherheit

Symbolischer Spatenstich gestern Vormittag für den 1,8 Kilometer langen Radweg zwischen Benitz und Altendorf. Foto: Deipenau

ded Benitz/Altendorf. „Gerade einmal vier Monate sind von der Planung bis zu diesem ersten Spatenstich vergangen, das ist rekordverdächtig“, meinte Bromes Bürgermeisterin Ingrid Klopp, ehe sie sich gestern Vormittag mit Samtgemeinde-Chef Jürgen Bammel, dem Leiter der Wolfenbüttler Straßenbau-Behörde, Bernd Mühlnickel, sowie Planern und Bauleiter unter Anteilnahme einiger Benitzer Bürger auf die Trasse begab, um die erste Grassode mit Schwung aus der Wiese zu heben.

Der neue Radweg soll auf der Ostseite der Bundesstraße entstehen und ist mit einer vorgesehenen Breite von 2,50 Metern für den Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen ausgelegt. Er soll Zweiradfahrern mehr Sicherheit im Verkehr bieten.

Möglich wurde diese zügige Planung durch eine, wie Mühlnickel betonte, „etwas unkonventionelle Vorgehensweise“. Gemeint ist, dass für dieses Bauvorhaben auf das ansonsten übliche Planfeststellungsverfahren verzichtet werden konnte, da keiner der zwölf Grundstückseigentümer zwischen Benitz und Altendorf Einwände gegen den Radweg hatte und sofort bereit war, den benötigten Streifen von drei Metern Breite zu verkaufen.

Offizieller Baubeginn wird am kommenden Montag sein. Da die Planer mit einer Bauzeit von zirka dreieinhalb Monaten rechnen, dürfte der erste Radfahrer Ende November auf der Strecke sein. Zeitgleich mit dem Radwegebau soll in den Herbstferien ab 14. Oktober die Deckschicht auf diesem Abschnitt der B 244 erneuert werden. Hierzu muss die Straße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird während der Bauzeit über Wiswedel umgeleitet, wozu die Duchfahrtsperre für Lkw über 12 Tonnen temporär aufgehoben werden soll. Während der Bauzeit sollten sich Kraftfahrer zeitweise auf Behinderungen durch Fahrbahn-Verengung einstellen.

Die Kosten für den 1,8 Kilometer langen Radweg belaufen sich auf insgesamt 350 000 Euro, werden vom Bund bezahlt und sind laut Ingrid Klopp „gut investiert“. In diesem Zusammenhang verwies die Bürgermeisterin auf die vielen Kinder und Jugendlichen, die auf diesem neuen Radweg sicher von und nach Brome kommen sollen. „Über die wenig befahrene Gemeinde-Verbindungsstraße wird dann auch Wiswedel besser an den Flecken angebunden sein“, meinte Klopp, bevor sie zusammen mit Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel bei einem Glas Sekt mit den Planern, Bauleuten und den anwesenden Benitzern „auf gutes Gelingen“ anstieß.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare