Arbeiten in Altendorf bilden Auftakt zu umfangreicheren Straßensanierungen

Die ersten Löcher in Altendorf sind gestopft

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Die Schlaglöcher in der Altendorfer Dörrheidenstraße wurden am Montag geflickt.

Altendorf – Viele unschöne und teils tiefe Schlaglöcher finden sich auf der Dörrheidenstraße in Altendorf. Die werden aber derzeit geflickt, weitere Maßnahmen sollen folgen.

„Wir wollten noch vor dem Schützenfest das Risiko für Verletzungen minimieren“, verrät Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert im IK-Gespräch. „Kleine, aber auch größere Löcher werden erst einmal provisorisch geflickt.“

Dafür rückten am Montag Mitarbeiter des Bromer Bauhofes aus, um die Dörrheidenstraße instandzusetzen. „Gut, dass das noch vor dem Schützenfest passiert“, sagte ein Anwohner im IK-Gespräch, den der Lärm herausgelockt hatte. Denn am nördlichen Ende der Dörrheidenstraße füllte ein Arbeiter die Schlaglöcher mit Material auf, sein Kollege rückte dann mit dem Rüttler an und befestigte das Füllmaterial so im Boden. Abschließend wurden noch loser Splitt und Sandreste mit einem Laubbläser entfernt. Laut den Arbeitern sollte die so geflickte Straße erst einmal wieder benutzbar sein. Der Anwohner meinte, stellenweise Ausbesserungen hätten in der Vergangenheit nur kurze Zeit Bestand gehabt. Es folgen aber noch weitere Arbeiten, wie die Bauhof-Männer verrieten: „Da hinten wird bald die ganze Straße neu gemacht“, sagte einer und verwies auf den Alten Postweg.

Denn bei den Maßnahmen in Altendorf handelt es sich auch um Vorbereitungen für die große Sanierung, die noch in diesem Jahr stattfinden soll. „Mit dem Haushalt hat der Gemeinderat das bereits beschlossen“, sagt Borchert. Sobald der Landkreis diesen genehmigt, könne man mit den Ausschreibungen beginnen und sukzessive Straßen wiederherstellen.

Borchert weiß um die Notwendigkeit von Sanierungen, auch an anderer Stelle – etwa im Altendorfer Ortskern und in Zicherie – und rechnet mit Kosten von zirka einer Viertelmillion Euro. Die Arbeiten in Altendorf gehören zu denen, die die Gemeinde noch von sich aus stemmen könne, Kernarbeiten verlangten wieder das Abarbeiten einiger bürokratischer Hürden. „Die kleineren Arbeiten können wir aber nach und nach machen“, sagt der Fleckenbürgermeister. „Nur alles auf einmal geht eben nicht.“

VON DENNIS TESCH

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