Winterzeit ist Erkältungszeit: Halsweh, Schnupfen, Husten

Erkältungswelle auch in Brome

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Apotheker Sascha Paulis kämpft in Brome gegen die Erkältungswelle.

Brome – Für die kleineren Beschwerden können die Flecken-Bewohner seit 1837 die „Apotheke Brome“ aufsuchen. Dort spüren die Mitarbeiter die aktuelle Erkältungswelle in diesem Jahr.

Viele spüren es in ihrem Umfeld, sehen es an leeren Schreibtischen am Arbeitsplatz: Die Grippewelle nimmt wieder Fahrt auf. Das bestätigt auch der Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts.

„Seit Anfang Januar merken wir das auch hier“, berichtet Sascha Paulis von der Apotheke Brome im IK-Gespräch. Die hilft seit 1837 den Kranken im Ort. Auch Paulis hat schon mehrere Grippewellen mitgemacht und weiß, wann die Leute krank werden. „Das ist stark vom Wetter abhängig“, sagt er. So sei es um Weihnachten und Neujahr ruhig gewesen, aber mit den fallenden Temperaturen seien vermehrt Menschen mit Erkältungsbeschwerden gekommen.

„Eine richtige Grippe haben die wenigsten“, sagt der Apotheker. Er spricht lieber von einer Erkältungswelle. Denn die Influenza ist eine schwerwiegende Krankheit. „Wer wirklich die Grippe hat, sollte unbedingt zum Arzt.“ Paulis helfe gerne bei Erkältungssymptomen, verweist aber auch an Ärzte, wenn ihm die zu schwerwiegend erscheinen. „Man kann nicht alles mit rezeptfreien Medikamenten in den Griff kriegen“, sagt er. Das Wohl der Kunden sei das wichtigste.

Vieles lasse sich aber gut behandeln, auch wenn es nicht das eine Mittel für alle gebe. „Das geht querbeet“, sagt er. Die einen hätten Halsschmerzen, andere eine laufende Nase und wieder andere Husten – oder alles gleichzeitig. „Die Behandlung muss dann individuell zugeschnitten werden.“

Die meisten Menschen hätten nach wenigen Tagen ihre Erkältungssymptome im Griff, die Selbstheilungskräfte des Körpers solle man nicht unterschätzen. Viel Ruhe und Flüssigkeit sind dabei wichtig. Gegen die gröberen Beschwerden helfe er dann eben mit den entsprechenden Produkten aus. „So kann man das Leben der Leute in dieser Zeit ein wenig leichter machen“, sagt Paulis.

VON DENNIS TESCH

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