Landtag sagt Nein / Kommunen sollen weiter fachlich unterstützt werden

EPS: Vom Land gibt’s definitiv kein Geld

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Vom Eichenprozessionsspinner Betroffene werden vom Land nicht pauschal finanziell unterstützt. Das hat der Landtag am Dienstag definitiv entschieden.

Rühen / Parsau / Hannover – Schlechte Nachricht für die Betroffenen, die unter dem Eichenprozessionsspinner (EPS) zu leiden haben, insbesondere in den Gemeinden Rühen und Parsau (das IK berichtete mehrfach): Der Landtag hat am Dienstag einen Antrag der Grünen abgelehnt, dass die vom EPS betroffenen Kommunen und Privatpersonen vom Land finanziell und organisatorisch unterstützt werden sollen.

Das sollte demnach insbesondere bei den kostenintensiven Absaugmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Anwohner gelten. Ebenfalls gegen die Stimmen der Grünen wurde die Onlinepetition von Anna Hoffmeister aus Rühen abgelehnt, mit der das Land zur finanziellen Unterstützung beim Kampf gegen den EPS aufgerufen werden sollte. Wie zu hören ist, sollen die betroffenen Kommunen durchs Land aber weiter fachlich unterstützt werden. .

Landrat Dr. Andreas Ebel äußerte gestern gegenüber dem IK erneut sein volles Unverständnis für die Haltung des Landes. Er bedauere die Entscheidung des Landtages sehr. „Der EPS ist kein lokalses Problem.“ Die Gefahr sei zudem nicht gebannt, das Insekt könne sich auch in andere Regionen ausbreiten. Die Koordinierung für die Bekämpfung sehe er daher als Aufgabe des Landes an.

Hoffmeister zeigte sich von der Absage bestürzt. Sie verstehe nicht, wie ein solcher Entschluss zustande kommen konnte. Was die beiden hiesigen Landtagsabgeordneten zu der Entscheidung zu sagen haben, lesen Sie auf... "" Mehr wissen Leser unseres ausführlichen Artikels in der gedruckten Ausgabe sowie im E-Paper.

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