Entwicklung vorantreiben und gesund wachsen

IK-Ausblick 2019: Tülau will Infrastruktur erhalten

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Die Bushaltestellen in Tülau-Fahrenhorst sollen saniert und barrierefrei ausgebaut werden.

Tülau – Ein Großprojekt in der Gemeinde Tülau ist so gut wie abgeschlossen. Bürgermeister Martin Zenk verrät im IK-Gespräch, dass auch nach der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Voitze noch so einiges auf des To-Do-Liste steht.

• Dorfregion: Um die umsetzen zu können, braucht man Geld. Das bekäme man am liebsten aus Fördermitteln der Dorfregion, für die man sich erneut bewerben wolle. „Die Chancen für uns stehen nicht schlecht“, sagt Zenk mit Blick auf das kommende Biosphärenreservat Drömling als nachhaltiges Projekt der Regionalentwicklung und den damit verbundenen Tourismus.

• Ortsbild verbessern: Kleinere Arbeiten könne man auch ohne Fördermittel angehen. So sei der Bauhof mit dem neuen Fahrzeug und mehr Personal besser aufgestellt und könne Reparaturen an Stolperfallen auf den Gehwegen vornehmen. Der Dorfteich und Schützenplatz müssten dringend saniert werden. Das Totholz auf letzterem soll bis März entfernt werden (das IK berichtete). Der Altendorfer Kirchweg werde auch im Februar fertig. „Der Moordamm muss unbedingt angefasst werden“, sagt Zenk, das habe eine Bereisung gezeigt. Neue Spielplätze und die Erneuerung der Bushaltestellen in Tülau stünden ebenfalls an.

• Die Schule erhalten: Zum Selbstverständnis der Orte gehöre auch die Schule. „Die Menschen hängen an ihr“, sagt Zenk. „Da spürt man eine riesige Verbundenheit und die Eltern wollen die Kinder hier haben.“ Darum und wegen des tollen und einmaligen Lernumfeldes wolle man sich dafür stark machen, dass die Waldschule erhalten bleibt.

• Neue Baugebiete: Das dürfte auch neue Tülauer freuen, die sich in den Baugebieten ansiedeln. „Die Erschließungsverträge für das Schwerinsfeld III sind abgeschlossen“, berichtet Zenk. So könne im Herbst die Vermarktung der 35 Grundstücke angegangen werden. Die Verträge zur Erschließung der zwei Flächen in Voitze könnten ebenfalls im Herbst durch sein. „Das rege Interesse an Bauland ist ein gutes Zeichen“, sagt Zenk.

• Breitbandausbau: Um die Attraktivität Tülaus noch zu steigern und es zukunftsfähig zu machen, startet im Frühjahr die Vermarktung für den Breitbandanschluss. „Daran haben wir große Erwartungen“, sagt Zenk. „Wir warten noch auf einen Termin.“

• Gemeindeentwicklungsforum für alle Bürger: Derweil steht der Termin für ein offenes Gemeindeentwicklungsforum. Am 27. Februar will man sich mit allen Bürgern zusammensetzen und Konzepte zur Entwicklung der Gemeinde anstoßen. Zusammen mit einem Planungsbüro sollen Projekte entwickelt werden (das IK berichtete). „Dabei geht es um wichtige Themen wie dem Wohnen im Alter“, sagt Zenk. Aber auch der ländliche Wegebau, die Voitzer Dorfmitte mit einer möglichen Nachnutzung des Kalthauses und mehr kann diskutiert werden.

VON DENNIS TESCH

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