Feuerwehr ist in der Samtgemeinde Brome mit 523 Mitgliedern gut aufgestellt

„Engagierte Kameraden“

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In kürzester Zeit haben sich in der Samtgemeinde Brome drei Kinderfeuerwehren gegründet.

Samtgemeinde Brome. In Sachen Freiwillige Feuerwehren kann die Samtgemeinde Brome auf eine stabile Situation blicken. „Wir haben sehr engagierte Kameraden.

Und die drei Kinderfeuerwehren, die in kürzester Zeit gegründet wurden, haben einen sehr guten Zulauf“, frohlockt Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann im Gespräch mit dem IK.

Die Verwaltungschefin ist überzeugt: Wer schon ganz früh Berührungspunkte zur Feuerwehr hat, bei dem sind die Chancen höher, ihr auch erhalten zu bleiben. „Keiner hat dort eine durchgängige Laufbahn“, weiß auch Peckmann. Aber viele kehren wieder in die Gemeinschaft der Wehr zurück.

Spielerisch werden die Sechs- bis Zehnjährigen an das Feuerschutzwesen herangeführt. Sie lernen das Gemeinschaftsgefühl und wurden mit Latzhosen und T-Shirts ausgestattet – das signalisiere: Wir sind eine Truppe. „Die Feuerwehr prägt. Jugendliche lernen soziale Kompetenzen und Verantwortung, sie lernen Regeln und ihnen wird die Angst vor dem aktiven Dienst genommen“, ist Peckmann überzeugt. Denn die Mädchen und Jungen werden langsam in der Jugendwehr (10 bis 16/18 Jahren) an die Übungen herangeführt. Mit der Volljährigkeit erfolgt der Wechsel in die Erwachsenen-Wehr.

Über die gute Resonanz freut sich selbstverständlich auch Bromes Gemeindebrandmeister Frank Mosel. Nicht ohne Stolz teilt er auf IK-Anfrage mit, dass die insgesamt 15 Orstfeuerwehren 523 Mitglieder vorweisen können – davon 445 Männer und 78 Frauen. Zusätzlich gibt es in der Samtgemeinde zehn Jugendfeuerwehren, die 111 Mitglieder zählt – 78 Jungen und 32 Mädchen. Den Kinderfeuerwehren sind mittlerweile 26 Jungen und 21 Mädchen beigetreten. Nicht zur kurz kommt auch die musikalische Seite: In die zwei Musikzüge bringen sich 56 Mitglieder ein – davon 38 Männer und 18 Frauen.

Von Carola Hussak

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