Freiwillige Feuerwehr zieht Bilanz / Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister

24 Einsätze für Rühener Wehr: 535 Stunden im Einsatz

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Die Freiwillige Feuerwehr Rühen ehrte und beförderte auf ihrer Jahreshauptversammlung viele Mitglieder.

Rühen – Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rühen und des Kameradschaftsvereins: Im Sportheim zogen die Mitglieder um Ortsbrandmeister Jens Hohnke am Sonnabend Bilanz.

Rund 2780 Stunden Dienst – davon rund 1340 Stunden für die technische Ausbildung – stehen im Dienstbuch der Rühener Wehr. Rund 535 Stunden wurden für Brand- und Hilfeleistungen aufgewendet. Dies sei ein fast 1,5-facher Anstieg gegenüber des Vorjahres, sagte Norman Tietje, der den Bericht der Aktiven hielt.

Zu 24 Einsätzen mussten die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr ausrücken. Sechs davon waren Hilfeleistungen, der Rest Brandeinsätze. Dazu zählten der Gebäudebrand in Tiddische im März sowie der Moorbrand an der Bundesstraße 244 zwischen Rühen und Grafhorst im Juni.

Zu den Veranstaltungen zählte der Erste Dienst, das Osterfeuer, die – aufgrund zu geringer Resonanz letztmalig ausgerichtete – Fahrzeughallenfete sowie das Dorfgemeinschaftsfest, das wieder gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein, dem Schützenverein, der Kyffhäuser Kameradschaft und der Gemeinde organisiert wurde. Außerdem wurde der Samtgemeinde-Wettbewerb der Jugendfeuerwehren in Rühen ausgerichtet. Bei der von Thomas Reimer durchgeführten Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergarten seien 130 Kinder und zehn Erwachsene unterrichtet worden.

Im Sommer wird es einen Wechsel im Kommando geben: Nils Jungermann wird dann das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters von Karsten Meyer übernehmen. Meyer war ab 1991 zunächst für zwei Jahre kommissarisch, dann ab 1993 bis 2011 und seit 2013 in der Funktion des stellvertretenden Ortsbrandmeisters tätig.

Auch das Thema Eichenprozessionsspinner (EPS) sprach Jans Hohnke an. Im Sommer werde das Wasser- und Schifffahrtsamt voraussichtlich für den Weg am Mittellandkanal ein Betretungsverbot wegen des Raupenbefalls aussprechen. Was für etwaige Einsätze dort gelte und ob die Schutzausrüstung auch gegen den EPS ausreichend sei, müsse dringend erörtert werden. Auch beim Osterfeuer werde die Wehr achtsam sein und sich das angelieferte Holz genau ansehen. Sollte dabei etwa zu starker Befall festgestellt werden, werde das Feuer zur Not abgesagt.

Befördert wurden Sören Bethge und Tarek Hohnke zu Feuerwehrmännern, Lara Meyer zur Oberfeuerwehrfrau, Norman Tietje zum Hauptfeuerwehrmann sowie Mike Schaffhauser und Christoph Spillner zu Löschmeistern.

VON ALEXANDER TÄGER

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