Bergfelder Gemeinderat: Ute Düsterhöft stellt Antrag zur Erneuerung der Ratje

„Einen Fuß in der Tür haben“

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Das Spritzenhaus in Bergfeld soll ein neues Dach und ein neues Tor erhalten. 

Bergfeld. Einmütig waren die Empfehlungen und Beschlüsse im Arbeitskreis Dorferneuerung Bergfeld und in der anschließenden Sitzung des Gemeinderates in der Gaststätte Zur Post.

Bürgermeisterin Ute Düsterhöft verzeichnete breite Zustimmung zu den Plänen des Rates, Anträge im Rahmen des Förderprogramms Dorferneuerung zu stellen. Die Vorhaben für 2017 wurden in eine neue Prioritätenliste aufgenommen.

So wird Düsterhöft einen Antrag zur Erneuerung der Ratje stellen, weil die Bevölkerung mehrheitlich dafür ist. Ein solcher Antrag beinhalte noch keine Planungsdetails, sondern diene nur dazu „einen Fuß in der Tür zu haben“, wenn es an die Verteilung der Mittel geht. Die Bürgermeisterin betonte, dass sie nicht um Zuschüsse für bestimmte Projekte gebeten hätte, wenn die Bürger damit nicht einverstanden gewesen wären, denn sie haben die Differenz zwischen Förderung und tatsächlichen Kosten zu tragen. Es sei aber eine große Chance, gebe es doch jetzt 63 Prozent an Zuschüssen.

Auch die Anlieger des Ackerendes haben sich für eine Erneuerung ihrer Straße ausgesprochen, und auch dazu beschloss der Gemeinderat einstimmig, den Antrag zu stellen. Erneuert werden soll auch das Dach der Schule einschließlich des Nebengebäudes. Das ist ein Projekt in einer Größenordnung von 130 000 Euro und kann nur mit Zuschuss bewältigt werden. Auch das alte Feuerwehrhaus soll ein neues Dach und ein neues Tor erhalten. Ratsmitglied Klaus Bruns erhob noch die Forderung, den Außenputz zu erneuern. Seine Ratskollegen folgten diesem Vorschlag, und auch die Uhr dort soll hergerichtet werden.

Der Auftrag zur Planung des Neubaugebietes Priasfeld IV wurde ebenfalls einmütig vergeben. Düsterhöft erklärte: „Es ist realistisch, dass wir im Mai dort Baubeginn haben.“ Mit einer Änderung der Aufwandsentschädigungssatzung schloss sich das Gremium dem an, was in anderen Gemeinden bereits gilt: Das Sitzungsgeld wird zum ersten Mal seit Jahrzehnten erhöht und zwar auf 30 Euro.

Von Horst Michalzik

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