Landkreis trifft erste Maßnahmen zur Sanierung der K 85 zwischen Kaiserwinkel und Giebel

„Das ist eine Hausnummer“

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Die Kreisstraße 85 zwischen Kaiserwinkel und Giebel befindet sich seit Jahren in einem mehr als desolaten Zustand. Im kommenden Jahr soll die Straße für rund 1,5 Millionen Euro saniert werden.

Kaiserwinkel/Giebel. Als gefährlich wurde die Kreisstraße 85 zwischen Kaiserwinkel und Giebel zwischenzeitlich bezeichnet.

Der Zustand ist mehr als desolat und hat sich seit der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Croya und dem Kreiselbau in Rühen noch verschlimmert, denn der Verkehr wurde über die K 85 umgeleitet.

Nicht nur, dass die Straße für den Autoverkehr viel zu eng ist, durch den ausgebrochenen Fahrbahnrand wird die Buckelpiste auch für Radfahrer mehr als gefährlich. Dabei zieht es kleinere oder größere Gruppen mit dem Rad nach Kaiserwinkel, um dort die Landschaft des Drömlings zu genießen. Insbesondere mit Blick auf den Ausbau des sanften Tourismus vor dem Hintergrund der Beteiligung am Biosphärenreservat muss dringend etwas geschehen.

Und das soll es nun auch. Der Kreisausschuss des Landkreises Gifhorn hat Mitte März den Ausbau der Kreisstraße und die damit verbundene Vergabe der Ingenieurleistungen empfohlen. „Wir befinden uns gerade in der Planungsphase und haben die Vergabe eingeleitet“, sagt Uwe Peters, Leiter der Abteilung Kreisstraßen, auf IK-Anfrage. Der Kreis rechnet mit einer Investitionssumme für die rund 2,5 Kilometer in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Um finanzielle Unterstützung nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) zu erhalten, muss beim Land bis Ende April ein Antrag gestellt werden.

2019 soll mit der Maßnahme begonnen werden. Die Einzelheiten, so Peters, stehen noch nicht fest – lediglich, dass die Straße unbedingt verbreitert werden muss. „Der Zustand ist mehr als marode und wurde vom Landkreis mit der Note 5 beurteilt. Das ist eine ganz schöne Hausnummer, die da auf uns zukommt“, weiß Peters.

Von Carola Hussak

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