Eine Biographie zur Freude

Brome - Von Benjamin Post. An der Burg Brome wird in diesem Jahr nicht so gefeiert wie gewohnt. Das Burgfest fällt bekanntlich aus. Einen Grund gibt es dennoch für den Flecken Brome zu feiern. Seit zehn Jahren ist die Kommune Eigentümer des Wahrzeichens. Für Bromes Ex-Bürgermeister Adolf Bannier hat diese Tatsache einen so hohen Stellenwert, dass er bis zum 13. August seine Biographie fertig gestellt haben will.

Am 13. August 2001 übernahm der Flecken Brome die Burg von der Familie Graf von der Schulenburg. Für Bannier ist die zehnte Jährung der Eigentumsübergabe „eine wahrhaft historische Entscheidung“. „Mit diesem Urkundenwechsel wurde die Namensnennung Brome im Zusammenhang mit der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg Brome im Jahr 1203 noch einmal besonders herausgestellt“, so der Alt-Bürgermeister.

Er lobt die „Weitsicht“, der damaligen Verantwortlichen, denen es zu verdanken sei, das historische Bauwerk an den Flecken zu übergeben. Der Landkreis, die Gemeinde und die Sparkasse wirkten damals mit und ermöglichten den Eigentumsübergang „dieses histiorischen Baudenkmals“ mit 40 000 Quadratmetern Umland. Der Landkreis Gifhorn hat heute das uneingeschränkte Nutzungsrecht der Burg, und beteiligt sich an der Unterhaltung des Wahrzeichens – wie derzeit bei der denkmalgerechten Sanierung – auch wenn der Burgherr Flecken Brome heißt.

Der 73-Jährige, seinerzeit Bürgermeister Bromes, hat sich bis zum 13. August ein Ziel gesetzt: Bis dahin will er seine in Vorbereitung befindliche Biographie über seine 30-jährige Bürgermeistertätigkeit von 1976 bis 2006 fertig gestellt haben. In dem Werk geht es um die Zeit, als der Flecken unter seiner „Federführung“ stand. Der FDP-Politiker war von 1991 bis 1994 zudem Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

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