1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Brome

Voitzer Musikfestival geht in die dritte Runde

Erstellt:

Von: Hilke Bentes

Kommentare

Festival in Voitze
Im vergangenen Jahr wieder ein Erfolg: Das „Fill the Void-Festival“ soll auch in diesem Jahr zur dritten Auflage in Voitze starten. © Felix Albertin

Voitze – Alle guten Dinge sind (vorerst) drei. Das „Fill the Void-Festival“ geht in Voitze in die nächste Runde. Die Live-Acts für die beiden Tage voller Musik sind eingetütet, wichtige Organisationsentscheidungen getroffen. Für Initiator Robin Werner, der aus Tülau stammt, steigt die Vorfreude auf das zweite Wochenende im August. Der Erfolg der Veranstaltungen aus 2019 und 2021 soll am 12. und 13. August im beschaulichen Voitze wiederholt werden.

Wie in den Vorjahren soll getanzt und gefeiert werden. „Und wir legen noch einen drauf“, verrät Werner: Dieses Jahr soll es auch die Möglichkeit geben, auf dem Festivalgelände zu campen. „Für alle gilt: Das Datum dick im Kalender markieren“, so der Veranstalter, der sich zusammen mit seinem ehrenamtlichen Organisations-Team auf die Tage freut.

Durch das Campen sollen nicht nur Schlafplätze für Besucher von weiter entfernt ermöglicht werden. Auch Festivalliebhaber aus der näheren Umgebung sollen die Möglichkeit bekommen, das besondere Festivalfeeling geboten zu bekommen. Der Campingplatz in Voitze dient dabei nicht nur als Schlafplatz. Dort finden am Samstag, 13. August, auch verschiedene Spiele und Turniere statt, unter anderem ein großes Flunkyballturnier. Zu diesem sind auch alle Gäste und örtliche Vereine herzlich eingeladen.

Vielversprechende Künstler haben schon zugesagt

Bereits elf Live-Acts haben Werner die feste Zusage für das August-Wochenende erteilt. Die bisher bestätigten Acts bieten eine weitgefächerte Palette an Genres und Diversität. Mit Cloudy June, Polar, Paul Weber und Serpentin zeigt sich die große Bandbreite im Popbereich während Sharaktah, Esco und Passpartout die verschiedenen Facetten des Raps und Hip Hops bespielen. Punk und verzerrte Gitarren dürfen mit Hal Johnson, Modell Bianka, Lifespark und Bad Assumption ebenfalls nicht fehlen.

„Viele weitere spannende Künstler und Künstlerinnen, davon auch noch ein bis zwei große Headliner, werden in den nächsten Wochen noch bestätigt, das wird großartig“, so Werner.

Anders als im vergangenen Jahr geht es für Werner und seine Band „Letters Sent Home“ nicht auf die Voitzer Bühne. „Selbst spielen und alles organisieren hat zwar im vergangenen Jahr total Spaß gemacht, aber es war auch sehr, sehr stressig“, erläutert Werner. Alle vier Band-Mitglieder sind in die Organisation des Festivals stark eingebunden. „Deshalb haben wir beschlossen, dass wir uns dieses Jahr auf das Festival selbst konzentrieren.“

Werner verdeutlicht aber, dass die bereits zugesagten Acts eine Klasse für sich seien. „Ich gehe davon aus, dass sich viele Newcomer in den kommenden Jahren einen Namen machen werden.“ Werner und seine Bandkollegen sind im Moment aber trotzdem reichlich aktiv. Derzeit schreiben sie an neuer Musik, für das kommende Jahr ist das Debütalbum angesagt.

Nun aber erst die dritte Auflage in Voitze: Das „Fill the Void-Festival“ wird unter den dann geltenden Corona-Hygienemaßnahmen stattfinden. Werner und sein Team hoffen auf ein Aufleben der Kultur im Sommer, wie es in den letzten beiden Jahren auch der Fall war.

Werner sagt dazu: „Die aktuelle Öffnungspolitik ist jetzt schon viel fortgeschrittener als in den letzten beiden Jahren. Wir können wahrscheinlich mit 2G oder 3G Einschränkungen rechnen, aber wir glauben nicht, dass wir auf Sitzkonzerte zurückgreifen müssen.“ Das habe im letzten Jahr bereits ohne die Einschränkungen funktioniert, und „jetzt sind wir schon viel weiter“.

Der Ticketverkauf ist bereits gestartet. Durch die verkauften Festival-Karten wird die Wiederaufforstung regionaler Wälder in den Landkreisen Gifhorn, Celle und Hannover unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter www.fillthevoid.de.

Auch interessant

Kommentare