Kirchengemeinde Brechotf-Eischott-Rühen feiert Fusion mit einem Wandergottesdienst

Aus drei Gemeinden wird nun eine

Während des Wandergottesdienstes durch die drei Mitgliedsgemeinden durften die Kinder Schätze suchen. Fotos: Michalzik
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Während des Wandergottesdienstes durch die drei Mitgliedsgemeinden durften die Kinder Schätze suchen.

Eischott/Brechtorf/Rühen. Verbunden mit einer fröhlichen Wanderung war der erste Gottesdienst in der neuen Kirchengemeinde Rühen-Brechtorf-Eischott. Pfarrer Utz Brunotte begrüßte dazu Einwohner aus den drei Orten im Eischotter Gemeindehaus.

Nach einer Andacht ging es quer durch das Dorf in die Feldmark und weiter nach Brechtorf. Dort war die zweite Station eingeplant, bevor die Wanderung nach Rühen führte, weiter bei bestem Wetter und mit munteren Gesprächen. Im Rühener Gemeindezentrum stärkten sich die Teilnehmer mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Pfarrer Utz Brunotte ist stolz auf das Eischotter Gemeindehaus, das in ehrenamtlicher Arbeit aus dem ehemaligen Kalthaus geschaffen wurde. Auch eine kleine Küche ist dort eingebaut.

Utz Brunotte erklärte im Gespräch, wie es zu dem Zusammenschluss kam, der am 1. Juli stattfand. Vor einiger Zeit noch hatte es in allen drei Dörfern eigene Kirchengemeinden gegeben. Dann wurden Eischott und Brechtorf zusammengelegt. Eineinhalb Jahre nach dem Weggang von Werner Busch trat Utz Brunotte 2011 die Pfarrstelle an, und hat sie seitdem inne. Er betonte: „Die Veränderung wird kaum zu merken sein, da es schon immer eine gute Zusammenarbeit gab.“

Die Fusion sei mehr organisatorischer Art und wurde unter anderem angesichts der bevorstehenden Kirchenvorstandswahl vollzogen. Künftig wird es für die drei Dörfer einen gemeinsamen Vorstand geben. Auch wegen Veränderungen in der Propstei und der Hannoverschen Landeskirche sei der Zusammenschluss folgerichtig gewesen. Brunotte: „Wir wollen die Identität der Mitgliedsgemeinden bewahren.“

Zum Pfarrverband am Drömling gehört noch die Gemeinde Parsau mit Ahnebeck und Bergfeld. Joachim Schreiber ist Pfarrer dort und wird zudem Utz Brunotte in der fusionierten neuen Gemeinde unterstützen, indem er 500 der insgesamt 2000 evangelischen Christen dort betreut.

Von Horst Michalzik

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