Lesung bei Kerzenschein auf Burg Brome

„Don Quixote“ im Gewölbekeller

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Das Museum Burg Brome hat zwar bis zum 4. Februar geschlossen – für Sonderveranstaltung öffnet die Burg aber trotzdem ihre Pforten, wie zum Beispiel einer Lesung im Gewölbekeller am 27. Dezember. 

Brome. Vor 400 Jahren, 1616, verstarb der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes. Sein Hauptwerk „Don Quixote“ wurde 2002 unter Schirmherrschaft des Osloer Nobel-Institutes zum besten Buch der Welt gewählt.

„Als Kind habe ich die Parodie nicht verstanden, für mich waren das einfach spannende Rittergeschichten“ sagt der Leiter des Museums Burg Brome, Dr. Christoph Schmidt. „Aber nichtsdestotrotz war Cervantes´ Don Quixote – in Form einer Zeichentrickserie – eine der Quellen, aus denen meine Begeisterung für Geschichte entstanden ist. “ Ohne dieses Werk wäre Schmidt sicher nicht Archäologe geworden und heute nicht „Burgherr“ von Brome.

„Wenn man als Erwachsener neu auf diese Erzählungen rund um den „Ritter von der traurigen Gestalt“ blickt, erkennt man die menschliche Tiefe, die in diesen Texten steckt, und manchmal fragt man sich, wer eigentlich verrückter ist, der eingebildete Ritter oder seine Umgebung, die sich weigert, so einen phantastischen Blick auf die Welt für ernst zu nehmen – vielleicht, weil sie es verlernt hat, vielleicht aber auch aus purer Angst, sich selbst zu hinterfragen.“

Zum Abschluss des Cervantes-Jahres wird Schmidt am Dienstag, 27. Dezember, um 19 Uhr im Gewölbekeller der Burg Brome aus diesem Werk lesen, bei Kerzenschein werden warme Getränke gereicht.

Burg Brome und das Burgcafé halten bis zum 4. Februar Winterpause. Veranstaltungen während dieser Zeit werden in der Presse rechtzeitig angekündigt. Auch Museumsführungen oder eine Öffnung des Cafés für Gruppen sind möglich. Das Museumsteam bittet hierfür um möglichst frühzeitige Anfragen unter (05833) 1820.

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