Sanierung der Ortsdurchfahrt

Rühen wird ab Mittwoch zur Dauerbaustelle

Der Kreisel an der B 244 bei Rühen.
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Da geht es erst mal nicht lang: Ab Montag beginnt die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Rühen. Damit gibt es vorerst eine Dauerbaustelle in der Gemeinde. Bis Ende 2022 soll die Maßnahme wohl mindestens andauern.
  • Hilke Bentes
    VonHilke Bentes
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Rühen – Beschwerlicher wird nun für viele Autofahrer der Weg Richtung Wolfsburg. Ab kommenden Mittwoch, 20. Oktober, beginnt die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Rühen – und diese wird damit zur Dauerbaustelle. Damit müssen sich die Verkehrsteilnehmer und Anwohner auf Umleitungen einstellen. Und zwar wohl mindestens bis Ende 2022, denn solange wird die umfangreiche Sanierung der B 244 mindestens dauern.

„Es wird eine Herausforderung für uns“, sagt Andrea Vandrey von der Rühener Verwaltung. Zwei Monate nach dem ursprünglich angedachten Plan ist es aber gut, dass es endlich losgeht.

Der Beginn der Millionen-Maßnahme, die in Zusammenarbeit von Gemeinde, Wasserverband und der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel getragen wird, musste sich aufgrund der anhaltenden Engpässe innerhalb der Baubranche verzögern. Eigentlich war angedacht, dass es bereits Ende August losgeht, doch ausgebuchte Firmen und die Materialknappheit ließen den Termin nun letztlich auf Mitte Oktober rutschen.

Viel zu tun gibt es bei der Sanierung der Bundesstraße auf jeden Fall: Sie teilt sich in vier große Bauabschnitte ein, die dann auch noch einmal unterteilt werden, so Vandrey. Damit soll Rühen nicht komplett lahmgelegt werden. In diesem Jahr geht es vom Kreisel an der B 244 bis zur hiesigen Tankstelle los. Wenn alles gut geht, soll der erste Bauabschnitt noch in diesem Jahr beendet werden. 2022 geht es von der Tankstelle bis zur Einmündung der Sparkasse weiter – das ist der Plan. Später folgt dann noch das Teilstück von der Oebisfelder Straße bis zum Ortsausgang Richtung Brechtorf. Mit dem vierten Abschnitt, der Oberflächensanierung der L 290, soll die Maßnahme enden.

Ab Montag beschränken sich die Arbeiten innerhalb eines kleineren Abschnittes auf das Teilstück zwischen Kreisel und Friedhof, da dort in dem Zuge auch die Bushaltestellen erneuert werden sollen. Innerörtlich wird eine Zufahrt vom Försterweg zum Netto sichergestellt. Die Bushaltestellen und Gehwege liegen in der Hand der Gemeinde, wohl knapp eine Million Euro werden dafür nötig werden. „Wir wollten uns da aber an die große Maßnahme der Landesbehörde dranhängen, um beide Bereiche zur selben Zeit anzugehen“, erklärt Vandrey. Eine zusätzliche Belastung durch unterschiedliche Bauzeiten wollte man unbedingt vermeiden. Insgesamt wird die Sanierung der Ortsdurchfahrt wohl 2,5 Millionen Euro kosten.

Die überörtliche Umleitung wird von Parsau über die L 291 Richtung Bergfeld, Tiddische, Velstove und abschließend Vorsfelde führen. Aus Richtung Oebisfelde wird die Umleitung über Grafhorst und Giebel bis nach Parsau verlaufen.

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