Kostenpunkt: 3,5 Millionen Euro

Die Kreisstraße 32 bei Rühen ist endlich fertig

Landrat Dr. Andreas Ebel, Manuela Peckmann, Kerstin Keil, Siegfried Weiß und Hermann Jordan zerschneiden das Band der K32.
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Symbolisch wurde das Absperrband der Kreisstraße 32 zerschnitten: Rund 3,5 Millionen Euro kostete die Maßnahme. Am Ende waren alle Beteiligten um Landrat Dr. Andreas Ebel (3. v. l.) sehr zufrieden.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Parsau/Rühen/Giebel – Was lange währt, wird dann doch irgendwann gut. Das trifft zumindest auf die Sanierung der Kreisstraße 32 zu. Anfang 2020 haben die Straßenarbeiten von Parsau Richtung Giebel begonnen, der zweite Bauabschnitt folgte im Herbst. Nun sind auch die letzten Schilder so gut wie eingepackt, die Straße ist seit vergangener Woche voll befahrbar. Trotzdem haben es sich die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung nicht nehmen lassen, den Abschluss bei einem Vor-Ort-Termin zu begutachten.

Das Fahrgefühl auf der erneuerten Fahrbahn stimmt schon mal, darüber war man sich am Donnerstag einig. Insgesamt 3,5 Millionen Euro kosteten die beiden Sanierungsabschnitte. 500 000 Euro mehr, als ursprünglich angesetzt, wie Michael Dietz von der Kreisstraßenmeisterei berichtete. Steigende Baukosten und kleinere Unwägbarkeiten hatten die Maßnahme teuer gemacht und den Zeitpunkt der Fertigstellung verschoben.

Angefangen hatten die Bauarbeiten bereits im November 2019 mit dem Neubau von zwei barrierefreien Bushaltestellen bei Giebel. Ab Januar 2020 erfolgte dann die Fahrbahnverstärkung mit Verbreiterung von ursprünglich knapp 5 Meter auf 6 Meter. Im Februar und März hatten Niederschläge den Boden im Baubereich so stark aufgeweicht, dass es zu einem Baustopp kam. Weiter ging es dann erst im April: Der 3 Kilometer lange Teilabschnitt musste unter Berücksichtigung der Naturschutzauflagen und des Eichenprozessionsspinners bearbeitet werden. Ende September wurde die Strecke Parsau bis zur K 85 fertiggestellt und freigegeben.

In Anschluss wurde der zweite Teilabschnitt (Giebel bis Rühen) voll gesperrt. Dort kam es ebenfalls zur Fahrbahnverstärkung und Verbreiterung auf 6 Meter. Im Bereich der Eichenallee wurde allerdings auf die Verbreiterung verzichtet. Der starke Schneefall und die eisigen Temperaturen im vergangenen Winter hatten beim letzten Feinschliff zu erneuten Verzögerungen geführt. Bis in den April dauerte die Fertigstellung der Maßnahme, die auch dank Fördermittel seitens des Landes realisiert werden konnte.

Landrat Dr. Andreas Ebel zeigte sich über das gelungene Projekt erleichtert. „Der Straßenzustand war schlimm, und es war überfällig, dass hier etwas passiert.“ Mit dem Sanierungsprogramm für Kreisstraßen im Landkreis, das sich schon seit einigen Jahren den hiesigen Verkehrslinien widmet, soll auch weiterhin für eine gute Infrastruktur gesorgt werden, „Wir versuchen, das Ganze so gerecht wie möglich zu machen“, erklärte auch Siegfried Weiß als Verkehrsausschussvorsitzender des Landkreises. Viele Projekte seien bereits umgesetzt worden, und das solle auch künftig so weiter gehen.

Zentrale Rolle für Sanierung der Ortsdurchfahrt Rühen

Parsaus Bürgermeisterin Kerstin Keil und Rühens stellvertretender Bürgermeister Hermann Jordan zeigten sich zufrieden. „Auch wenn es zwischendurch ein bisschen geholpert hat“, so Keil. Für Jordan stand auch fest, dass die K 32 und die K 85 mit Blick auf die geplante Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Rühen eine wichtige Rolle im Umleitungsverkehr spielen werden. „Hoffentlich wird sie dann nicht gleich wieder kaputt gefahren“, merkte Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann an, die sich auch über die ruckelfreie Straße und das Ende der Maßnahme freute.

Und gute Nachrichten brachte Ebel auch noch mit. Denn das letzte Teilstück der K 85 Richtung Kaiserwinkel soll in diesem Jahr auch noch angefasst werden. „Schätzungsweise werden wir hier Ende Juli oder im August direkt weitermachen.“

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