„Die ist hin“

Ein (leider) bekanntes Bild zur Zeit. Vielerorts machen Schlaglöcher die Straßen zu wahren Holperpisten. Geld zur Sanierung ist oftmals nicht da. Die Gemeinde Ehra-Lessien investiert in diesem Jahr 50 000 Euro zur Verbesserung des Asphalts. Foto: pixelio.de

Ehra. Vielerorts ist kein Geld da, um die Straßen in der Region nach dem langen, immer noch währenden Winter wieder aufzubessern. Oftmals wird Stückwerk betrieben, viele Schlaglöcher werden sich auch noch im nächsten Winter mit Schnee füllen. Der Rat der Gemeinde Ehra-Lessien hat kürzlich zugestimmt, 50 000 Euro für die Ausbesserung der innerörtlichen Straßen in diesem Jahr zu investieren. Im kommenden Jahr soll ein größeres Projekt angegangen werden, die Planungen laufen schon in diesem Jahr.

Bereits nach dem vergangenen Winter hat die Gemeinde die gleiche Summe in die Straßen gesteckt. Damit wurden in Ehra der Asphalt der Großen und Kleinen Ratje und des Brieseinwegs sowie in Lessien der Eichenweg, Grundfeld und die Bergstraße saniert. Nun soll wie in 2010 nach dem Straßenbauverzeichnis, dass die Gemeinde vor drei Jahren angelegt hat, vorgegangen werden, um zu sehen, welche Straßen eine Auffrischung am Nötigsten haben. Das Winsener Planungsbüro Wittig soll einen Blick darauf werfen und die entsprechenden Innerortsstraßen empfehlen.

Indes laufen auch schon die Planungen für ein größeres innerörtliches Straßenbauprojekt. Die Molkereistraße in Ehra ist fällig. „Die ist hin“, sagt Ehra-Lessiens Bürgermeisterin Jenny Reissig und bringt damit in drei Worten den Zustand der Straße auf den Punkt.

Im Haushalt der Gemeinde für dieses Jahr sind 23 000 Euro Planungskosten eingestellt, für 2012 eine Verpflichtungsermächtigung eine Grundsanierung vorzunehmen. „Wir legen dem nächsten Rat etwas ins Nest“, so die Bürgermeisterin mit einem Schmunzeln. Die Ausschreibungen für den Straßenneubau soll noch in 2011 erfolgen. Zudem werde mit den Anliegern gesprochen. „Anfang nächstes Jahres“, teilt Reissig mit, ist Baustart.

Bis dahin soll auch das derzeit größte Projekt in der Gemeinde längst fertig sein. Im Frühjahr soll der Ausbau der nördlichen Seite der Gifhorner Straße beendet werden. Diese Maßnahme, die in 2010 begonnen wurde, hat ein finanzielles Volumen von 170 000 Euro, wovon die Gemeinde 131 000 Euro trägt.

Von Benjamin Post

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