Rühen: Fraktionen des Samtgemeinderates gehen in Klausur

Debatte um Hauptschule

Über die Zukunft der Hauptschule Rühen wollen alle Mitglieder des Bromer Samtgemeinderates in einer Klausurtagung entscheiden. Archivfoto: Michalzik
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Über die Zukunft der Hauptschule Rühen wollen alle Mitglieder des Bromer Samtgemeinderates in einer Klausurtagung entscheiden.
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Brome. Der Bromer Samtgemeinderat tagte Donnerstagabend, und zur Diskussion stand auch das Standortkonzept Rühen – Entwicklungen im Sekundar-I-Bereich.

Aufregung herrschte im Vorfeld bei den Eltern und der kommissarischen Leiterin der Hauptschule, Katrin Kraschewski, da es Überlegungen gab, die Hauptschule in Rühen ab dem Schuljahr 2018/19 auslaufen zu lassen, da die Schülerzahlen drastisch sinken würden. 

Dieser Entscheidung sollte jedoch eine Beschulungsvereinbarung mit einer anderen Hauptschule, bevorzugt mit der Stadt Wolfsburg, vorausgehen. Der Punkt wurde jedoch von der Tagesordnung genommen. Wie Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann mitteilte, soll dieser in der bevorstehenden Klausurtagung noch einmal gründlich diskutiert werden.

Einstimmig sprach sich das Ratsrund dazu aus, dass der Antrag zur Errichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig bei der Landesschulbehörde zurückgezogen wird. Gleichzeitig wird bei der Landesschulbehörde ein Widerruf bezüglich der Übertragung des Sekundar-I-Bereiches an den Landkreis Gifhorn beantragt. Dennoch soll die Rückübertragung weiter verfolgt werden. Die Realschule bleibt in ihrer derzeitigen Form bestehen.

Während der Einwohnerfragestunde wollte eine Mutter wissen, ob die Verwaltung die Schließung der Hauptschule verantworten könne. Die Kinder würden aus ihrem schulischen Umfeld gerissen. Peckmann betonte, dass wenn die Entscheidung falle, es eine „sanfte“ Schließung geben solle. Das heißt: Ab einem bestimmten Zeitpunkt werden keine Schüler mehr aufgenommen. Mädchen und Jungen, die die Hauptschule in Rühen besuchen, können diese auch dort beenden und müssen nicht wechseln.

Von Carola Hussak

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