Neuerliche Zwangspause bei Bau der Großturnhalle Rühen / Fertigstellung „Mitte Dezember“

„Dauerbaustelle“ mit Verzögerung

Der Bau der Großturnhalle Rühen lief nicht reibungslos ab. Nach einem Wasserschaden soll die Halle nun im nächsten Monat eingeweiht werden. Archivfoto: Post

Brome. Im Dezember soll Termin sein. Man kann jetzt schon sagen: Es war eine schwere Geburt. Vom Abriss der alten Turnhalle in Rühen bis hin zum Bau der neuen Großturnhalle hat der Auftraggeber, die Samtgemeinde Brome, viel mitgemacht.

Nun, da die Einweihung des Millionenbaus nicht mehr weit ist, musste die Verwaltung einen weiteren Zwischenfall konstatieren.

Auf der „Dauerbaustelle“ wie Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel sagt, gab es ein Problem. Die Bauarbeiten an dem 4,3-Millionen-Projekt wurden von einem „unvorhergesehenen Wasserschaden“ aufgehalten. Wieder eine Zwangspause auf dem Bau. Im Dezember vergangenen Jahres verursachte das Wetter Komplikationen. Der frühe Frosteinbruch machte den Arbeiten einen Strich durch die Rechnung.

Zuvor war bereits eine zeitliche Verzögerung zu verzeichnen. Die Abrissarbeiten der 31 Jahre alten Halle, die im Oktober 2009 begonnen wurden, waren in Verzug geraten – das ergab einen Zeitverlust von vier Monaten, Mitte 2010 wurden diese Arbeiten abgeschlossen. Der anvisierte Fertigstellungtermin zum 1. August 2011 wurde durch die Zwischenfälle nicht gehalten.

Am 22. Februar diesen Jahres hatten die Verantwortlichen Grund zur Freude: Das Richtfest wurde gefeiert. Damals formulierte Bammel das Ziel, dass die Zwei-Feld-Halle, die dreigeteilt werden kann, Ende des Jahres eingeweiht werde. Das wird – wenn nichts mehr dazwischen kommt – auch so sein.

Durch den Wasserschaden wird die Fertigstellung zwar „zu leichten Verzögerungen führen“, doch „Mitte Dezember“ soll es endlich so weit sein. Wenn sich dann die Türen des millionenschweren Klinkerbaus öffnen und die Schüler und Sportler dem Ball hinterherjagen, wird die Freude bei allen Beteiligten groß sein.

Die Strapazen der schweren Geburt sind schnell vergessen.

Von Benjamin Post

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