40 000 Euro für Glaspodest – Tafeln mit Namen nun im Bromer Burgturm angebracht

Burgherr dankt allen Spendern

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Unter einem Glaspodest befindet sich die alte Brauerei.

Brome. Mit einer ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Spendenaktion haben Bürger, Firmen, Vereine und Verbände gegen Ende der Sanierungsarbeiten an der Burg Brome es ermöglicht, dass die 450 Jahre alte Brauerei in der heutigen Eingangshalle bewahrt wurde.

Sie wurde zudem unter einem Glaspodest dauerhaft sichtbar gemacht. Mit Hilfe der „Bromer Bausteine“ wurden mehr als 40 000 Euro von mehr als 80 Spendern aufgebracht.

Im Turm der Burg sind jetzt Dankestafeln angebracht worden mit den Namen der Spender von einem Betrag von 100 Euro an. Die Namen derjenigen, die von 25 Euro an gespendet haben, sind auf einer Tafel vereint. Jetzt hatten der Museums- und Heimatverein mit dem Vorsitzenden Jens Winter und Dr. Christoph Schmidt, Chef der Museen des Landkreises und somit „Burgherr“, zu einer Feier auf dem Burgplatz eingeladen, und mehr als 50 Unterstützer der Aktion waren der Einladung gefolgt.

Präsentieren die neu angebrachten Tafeln: (v.r.) Dr. Christoph Schmidt und Jens Winter. Klaus-Peter Kunkel von der DLRG Brome gefielen sie.

Nach einem Sektempfang und angeregten Gesprächen begrüßten von der Turmtreppe aus Schmidt und Winter die Gäste und baten sie zu einer Präsentation in die das Gemäuer. Der Hankensbütteler Musiker Roger Burmeister sorgte in dem Gewölbe musikalisch mit seinem Spiel auf der Bratsche für ein wunderbar mittelalterliches Szenario und ergänzte die alte Architektur durch seine Klänge zu einem stimmungsvollen Bild.

Mit der vorzüglichen Bewirtung durch das Team des Museumscafés mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen fand der Empfang einen Höhepunkt. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht, und der Beinah-Verfall der Burg waren ebenso im Gespräch wie der tatkräftige Einsatz der Bürger zu deren Erhalt mit der Einrichtung des Handwerksmuseums und schließlich die Rettung durch finanzielle Unterstützung, die dazu geführt hat, dass die ehemalige Grenzfeste zu einer touristischen Attraktion und weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt geworden ist.

Von Horst Michalzik

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