Corona bremst Museumspläne

Burg Brome hofft auf Saisonstart noch vor Ostern

Die Burg Brome im Winter.
+
Noch liegt die Burg Brome im Winterschlaf. In den Osterferien soll der Museumsbetrieb aber losgehen.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
    schließen

Brome – Noch ist es still auf der Burg Brome. Der dicke Pulverschnee hat den Flecken noch fest im Griff. Aber die Ruhe soll sich bald ändern – das hofft Museumsleiter Dr. Florian Westphal ganz fest. Aber ein richtiger Zeitplan für das Museumsjahr? „Zum jetzigen Zeitpunkt einfach unmöglich.“

Der Jahresausblick ist eine Mischung aus Optimismus und Ruhe bewahren. Mit Blick auf die Corona-Situation muss man sich mit genauen Fahrplänen einfach zurückhalten. „Es bringt uns zur jetzigen Zeit nichts, unseren Jahreskalender zu erstellen und einen Termin für unseren Saisonstart zu nennen“, so Westphal. Aber das ändert nichts an den Vorbereitungen, die man zurzeit trifft. Denn einen Wunsch – den gibt es für den Start. „Wenn wir zum Beginn der Osterferien mit dem Museumsjahr starten könnten, wäre das absolut großartig.“ Ende März ist das erklärte Ziel.

Dann soll nämlich auch das renovierte Burgcafé fertig sein. „Ende des Jahres haben wir spontan einen Antrag auf Förderung beim Landkreis gestellt, um das Café aufwendig zu renovieren.“ Mittlerweile sind die Arbeiten auf dem Burggelände im vollen Gange. Die Maler waren vor Ort. „Als Nächstes kommt der Boden. Wir starten dann mit neuen Möbeln, aber den altbekannten Kuchenspezialitäten in eine hoffentlich schöne Saison.“ Insgesamt wird die Maßnahme im fünfstelligen Bereich liegen, „es ist schon eine ganze Menge zu tun.“ Aber auf das Ergebnis können sich die Besucher freuen.

Verwirrung um den Schlafwürfel

Auch wieder in petto: Der weiße Schlafwürfel, der in der vergangenen Saison im Burggarten aufgestellt wurde. Einige Dinge müssen dafür nun noch final abgeklärt werden. Es habe aus Brome eine Beschwerde gegeben, ob denn ein solcher Schlafplatz dort dauerhaft stehen dürfe. „Das prüfen wir im Moment ganz sachgerecht und genau beim Landkreis Gifhorn.“ Die Signale, dass bei dem Sleeperoo in diesem Jahr aber alles „gut laufen“ werde, seien bereits da.

Insgesamt muss man laut Westphal abwarten, was im Laufe des Frühjahrs, wenn die Türen mit stimmigen Konzepten wieder geöffnet werden können, so geht. „Wir sind schon darauf ausgelegt, auch viele Touren an der frischen Luft anbieten zu können.“ Die Erlebnisführungen waren schon immer sehr beliebt. „Und dann haben wir natürlich auch das ganze Programm aus dem vergangenen Jahr.“ 2020 konnte das Museum zwar in der leicht verkürzten Saison öffnen, aber Konzerte oder Vorträge waren trotzdem nicht erlaubt.

Westphal hofft ganz fest, dass sich das dieses Jahr umsetzen lässt. Viele Menschen würden sich auch wieder nach Kultur auf dem Burghof sehnen. „Ich drücke uns dafür fest die Daumen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare