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Kinderkirchentag in Brome: Musik, Spiele und Basteleien

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Von: Horst Michalzik

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Kinder und Erwachsene beim Kinderkirchentag in Brome. Buntes Programm: Musik, Spiele und Basteleien.
Eingeläutet wurde der Kinderkirchentag in Brome mit einem Gottesdienst. © Freier Mitarbeiter

Brome – „Einzigartig bunt“ war das Thema des Kinderkirchentages der Gemeinden im Pfarrverbund I Brome-Tülau-Ehra für Brome, Altendorf, Benitz, Zicherie, Wiswedel und Kaiserwinkel sowie im Pfarrverbund II für Ehra, Lessien, Tülau, Voitze, Croya und Boitzenhagen. Dem Motto entsprechend waren die Bromer Liebfrauenkirche, das Pfarrhaus und das gesamte Gelände ringsum mit bunten Wimpeln und Tüchern geschmückt. Sechs Spielstationen waren von den fleißigen Helferinnen und Helfern aufgebaut worden.

Wie eine der Hauptorganisatorinnen, Veronika Reich-Schulze, im IK-Gespräch ausführte, war praktisch ihre ganze Familie in das Geschehen eingebunden. Es begann am Vormittag in der Kirche mit einer gemeinsamen Andacht. Auf die Begrüßung folgte ein Lied: „Hey, schön, dass du da bist“. Kerzen wurden angezündet, dafür war Marianne Kramer von der Kinderkirche Ehra mit ihren Helfern zuständig. Nach einem Eingangsgebet und weiteren Liedern stellten die jeweiligen Zuständigen ihre Station vor.

Eine wichtige Rolle hatten nicht nur die Mütter, Tanten und Großeltern der 54 Kinder; auch die Vorkonfirmanden packten fest mit an. Da gab es auf der ersten Station ein buntes Schwungtuch, weiter eine Bastelstation, „bunte Hände“, eine Leseecke, Dosen werfen und ein Gemeinschaftsprojekt. Obwohl nach den schönen Frühlingstagen das Wetter es nicht gut mit den Kindern und Betreuerinnen meinte – es regnete sogar ein paar Tropfen und der Wind blies kräftig – waren alle mit großem Spaß dabei.

Während die Dosen unter den Würfen schepperten, galt es in der nächsten Station, einen Ball mit einem Tuch hochzuhalten. Fingerabdrücke bewiesen, welche Station ein junger Teilnehmer besucht hatte. Die ganze Zeit über duftete es im Gemeindehaus verführerisch; dort wurden leckere Waffeln gebacken, die den Tag über zur Verfügung standen. Nach dem ersten Durchlauf der Stationen setzten die Kinder ihre mitgebrachten Essbestecke ein und labten sich genussvoll an Hotdogs.

Beeindruckend war das ehrenamtliche Engagement nicht nur von Angehörigen, sondern überhaupt von etlichen Frauen aus den Kirchengemeinden. Unermüdlich ermunterten sie alle Teilnehmer, leisteten Hilfestellung und spendeten Trost, falls das nötig war. Nach einem Schlussgebet, einem Vaterunser mit Gesten und einem Segenslied ging am frühen Nachmittag ein Ereignis zu Ende, dass den Teilnehmern in Erinnerung bleiben dürfte.

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