Suche nach weiteren Mitarbeitern schwierig / Betrieb beginnt am 1. Juni

Bromes Freibadsaison in Gefahr?

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Die Samtgemeinde Brome sucht für das Bromer Freibad neue Mitarbeiter. Aus Sicht der Grünen-Fraktion wird dabei zu wenig getan.

Brome – Das Frühjahr steht vor der Tür und nicht mehr lange, dann startet auch die Freibadsaison in der Samtgemeinde Brome. Eigentlich, denn laut den jüngsten Berichten werden die Bromer Badetüren erst Anfang Juni geöffnet, später als in den Vorjahren.

Das stößt auf Unmut. Viel zu spät sagen die Einen, nicht anders zu lösen, die Anderen. Auch die Situation um die vakanten Stellen der Bademeister und Rettungsschwimmer ist angespannt, Personal fehlt.

„Ich habe wirklich Bedenken, dass der dauerhafte Schwimmbetrieb in Brome sichergestellt werden kann“, erklärt Frank-Markus War-necke von der Grünen-Fraktion. Nun soll das Thema im Samtgemeinderat Ende des Monats nochmals besprochen werden. „Wünschenswerterweise dann mit einem Beschluss.“ Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion gestellt, der die Aufforderung beinhaltet, sowohl den Schwimmbetrieb eher aufzunehmen, als auch dessen Sicherstellung dauerhaft zu gewährleisten.

Aus witterungstechnischen Gründen sei der Start auf den 1. Juni verschoben worden, berichtet Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann. Für Warnecke ist dieses Argument nicht zu verstehen, würden andere Schwimmbäder der Region schon früher mit der Freiluftsaison beginnen.

Fest steht: Deutschlandweit fehlen über 1000 Bademeister. Die saisonale Abhängigkeit mache die Suche schwierig. Peckmann bestätigte die ernst zu nehmende Lage. „Wir suchen bundesweit nach einem zusätzlichen Bademeister und Rettungsschwimmer, aber bis jetzt ist es eine komplizierte Suche.“

Warnecke und den Fraktionsmitgliedern der Grünen ist dieses Engagement nicht genug. „Dann muss man Anreize schaffen. Die Samtgemeinde muss für Zugeständnisse bereit sein.“ Um qualifiziertes Personal für eine Festanstellung gewinnen zu können, solle die Verwaltung über die Bereitstellung einer Wohnung oder übertarifliche Bezahlung nachdenken.

„Das Freibad ist für die Samtgemeinde eine wichtige Einrichtung, die viel für das gesellschaftliche Leben tut“, findet Warnecke.

VON HILKE BENTES

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