Flecken will Straßenlaternen umrüsten, Busbahnhof umbauen und Radwege voranbringen

Bromer Projekte für 2014

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In diesem Jahr sollen sämtliche Straßenlaternen in Brome auf LED umgerüstet werden. Die anderen Ortsteile sind im nächsten Jahr an der Reihe.

Brome. „Im vergangenen Jahr haben wir viele Projekte abgearbeitet“, blickt Brome Bürgermeister Gerhard Borchert zurück.

Im IK-Gespräch nennt er Wiswedel, wo im Zuge der Dorferneuerung die Rennovierung des alten Feuerwehrhauses kurz vor dem Abschluss steht, oder die Dorferneuerung in Benitz. Dort ist der erste Abschnitt im Ortseingang aus Richtung Brome abgeschlossen. In diesem Jahr soll der Ortsausgang Richtung Radenbeck (Einfahrten und Bürgersteige) umgestaltet werden. In Kürze ist gemeinsam mit den Planungs- und Organisationsteam die Vordiskussion geplant. „Die Bürger sollen in das Projekt mit eingebunden werden“, betont Borchert.

Im vergangenen Jahr wurden nicht nur Projekte abgearbeitet, sondern auch vorbereitet. Dazu zählt der Bürgermeister unter anderem den Umbau des Bromer Busbahnhofes, der bis zum Sommer abgeschlossen sein soll. Danach soll mit der Sanierung der Grundschule begonnen werden. „Damit der Nahverkehr durch die Busbahnhof-Sanierung nicht beeinträchtigt wird, müssen noch Abstimmungsgespräche mit dem Landkreis Gifhorn geführt werden“, so Borchert.

Ein weiteres größeres Projekt, das auf den Flecken Brome zukommt, ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Wie Borchert anmerkt, soll diese in diesem Jahr in Brome erfolgen und die anderen Ortsteile im Jahr darauf. „Der Beschluss, den der Rat im vergangenen Jahr gefasst hat, war sehr hilfreich. Denn so erhalten wir eine 20-prozentige Förderung – auch wenn andere Ratsmitglieder noch weitere Informationen wollten“, erinnert sich Borchert. Schlussendlich scheint der Besuch eines Leuchtenparks der LSW in Gifhorn für genügend Informationen gesorgt zu haben.

„Die Lampen müssen getauscht werden. Zum Teil handelt es sich um Lampen, die ab 2013 nicht mehr ersetzt werden sollen. Damit leisten wir nicht nur dem Umweltgedanken Folge, sondern sparen auch noch Geld“, freut sich Borchert.

Für zwei Radwege soll in diesem Jahr eine Planfeststellung auf den Weg gebracht werden. Zum einen soll der Radweg an der Bundesstraße 244 in Richtung Croya ausgebaut werden. Dieser endet derzeit hinter dem Hotel Hubertus im Nirwana. Dann wird auch diese Radstrecke ihren Endpunkt im nächsten Ort finden. Zum anderen geht es um den geplanten Radweg an der Steimker Straße, wo die Landesstraße 287 herabgestuft werden soll. „Allerdings warten wir derzeit noch auf einen Vorschlag seitens des Landkreises“, meint Borchert gegenüber dem IK. Dieser sprach sich gegen die Fällung der Linden aus. Nun fordert der Flecken einen Alternativvorschlag (das IK berichtete).

Im kommenden Jahr jährt sich zum 25. Mal die Grenzöffnung und wie Borchert in Aussicht stellt, ist in Zicherie/Böckwitz ein großes Event geplant. Zwar seien die Gespräche mit Klötze schon geführt worden und man stecke noch mitten in den Planungen und Vorbereitungen für das Fest, die Einladungen an Politik und Verwaltung seien aber schon verschickt worden. „An Zicherie war das allgemeine Interesse immer schon sehr groß“, weiß Borchert aus der Vergangenheit.

Äußerst erfreut zeigt sich der Fleckenbürgermeister, dass das Weihnachtsbaum-Anleuchten so gut angenommen wurde. „Das Anleuchten des Weihnachtsbaumes wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden“, versichert Borchert.

Einziger Wermutstropfen: Die Sanierung von Wegen wird ein nachhaltiges Thema bleiben. Insbesondere die Wirtschaftsweg und die Wege innerorts seien in einem katastrophalen Zustand.

Von Carola Hussak

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