Ausschuss empfiehlt Neu - oder Anbau / Parsauer Kita erhält mehr Zuschüsse

Bromer Kita soll wachsen

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Für die Kita Brome empfahl der Ausschuss, die Planungen für einen Anbau oder einen Neubau aufzunehmen. Die Verwaltung schätzt die Kosten auf 1,6 bis 2,32 Millionen Euro. Fotos: Michalzik

Brome – Die Bewilligung der Planungskosten für einen Anbau an die Kindertagesstätte Brome oder einen entsprechenden Neubau empfahlen die Mitglieder des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses in ihrer Sitzung am Montag im Bromer Rathaus.

Auch der Defizitausgleich für die Kita Fliegenpilz in Parsau passierte das Gremium ohne große Widerstände als Empfehlung an den Samtgemeinderat.

Zudem wies die Verwaltung in einer Kenntnisgabe darauf hin, dass sich in den Auslastungszahlen für Krippen und Kitas eine deutliche Steigerung ergeben habe. Allerdings werden die genauen Zahlen dafür erst in den nächsten Tagen vorliegen, wenn die Eltern ihren Nachwuchs verbindlich angemeldet haben.

Der Förderverein der Kita Fliegenpilz in Parsau soll angepasste Haushaltszuschüsse erhalten.

Der Förderverein der Kindertagesstätte Fliegenpilz in Parsau hat im Februar den Antrag gestellt, den Ausgleich des Defizithaushaltes vom März an um 5.900 Euro auf 17.730 Euro zu erhöhen. Gleichzeitig hat er einen Antrag auf Nachzahlung von August 2018 bis Februar 2019 gestellt, die monatlich 1.108 Euro und insgesamt somit 7.756 Euro betragen soll. Mit Mehrausgaben für Löhne und Gehälter, Nebenkosten sowie Instandhaltungen begründet der Verein seinen Antrag. Dem Ausschuss lagen unterschiedliche Vorschläge zur Empfehlung vor. Angenommen wurde die Anpassung der monatlichen Defizitzahlung auf 17.730 Euro sowie die geforderte Nachzahlung. Zudem soll der Vertrag über den Betrieb der Kindertagesstätte zum 31. Dezember 2020 gekündigt werden mit dem Ziel, diesen neu zu fassen.

Ferner führte die Verwaltung aus, dass im Jahr 2015 eine Modulanlage für die Kita Brome in Betrieb genommen worden sei, um den Bedarf an Betreuungsplätzen abzudecken und den Rechtsanspruch zu gewährleisten. Diese Kindergartengruppe werde weiter benötigt. Zudem sei der Bau einer weiteren Krippengruppe notwendig. Dazu wurde empfohlen, den Anbau an die Kita mit zwei oder drei Gruppen zu beschließen und die erforderlichen Planungskosten in den Haushalt 2020 aufzunehmen. Offen blieb im Gremium, ob es ein Anbau werden soll oder ein Neubau, möglicherweise in einem neuen Baugebiet.

Die Verwaltung schätzt die Baukosten auf 700.000 Euro je Gruppenraum, für einen Essensraum auf 75.000 Euro, 25.000 für die Ausstattung und 150.000 Euro für das Außengelände.

Die Gesamtmaßnahme dürfte sich somit auf 1,6 Millionen Euro bei zwei Gruppenräumen und 2,325 Millionen Euro bei drei Gruppenräumen belaufen.

VON HORST MICHALZIK

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