„Fahrzeugkarussell“ soll Kosten einsparen

Bromer Gemeindewehr bekommt Verstärkung: Zehn Feuerwehrleute bestehen Lehrgang

Zehn neue Aktive hat die Bromer Samtgemeindefeuerwehr seit dem Sonntagvormittag. Parallel zur Kommandositzung absolvierten sie die Truppmann-1-Prüfung.
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Zehn neue Aktive hat die Bromer Samtgemeindefeuerwehr seit dem Sonntagvormittag. Parallel zur Kommandositzung absolvierten sie die Truppmann-1-Prüfung.

Rühen. Zur turnusgemäßen Kommandositzung traf sich die Bromer Samtgemeindefeuerwehr am Sonntagvormittag im Rühener Gerätehaus. Parallel dazu absolvierten zehn Feuerwehrleute die Truppmann-1-Prüfung.

Alle Teilnehmer bestanden, die Wehren der Samtgemeinde Brome bekommen damit eine Verstärkung von zehn neuen Aktiven.

„Fünf Wochenenden haben sich die neuen Feuerwehrleute auf die Prüfung vorbereitet. Heute gab es auf dem Gelände der Hauptschule die praktische, die schriftliche und die mündliche Prüfung“, erklärte Kreisausbildungsleiter Frank Papenfuß. „Jetzt erhalten die neuen Aktiven ihre Teilnahmebescheinigung, und nun beginnt für die Zehn der Start in ihren Ortswehren.“ Das wurde dann nach der Kommandositzung im Rühener Feuerwehrgerätehaus auch kräftig gefeiert.

Bei der ging es zuvor vor allem um interne Angelegenheiten. Zudem wurde mit der Altendorferin Kathrin Grimm die neue stellvertretende Samtgemeindejugendfeuerwehrwartin, die zuvor bereits gewählt worden war, im Amt bestätigt.

Zu kürzlich geäußerten Meinungen aus der Kommunalpolitik über die Ausrüstung der Feuerwehr, dass etwa ein Rettungsboot für die Feuerwehr nicht nötig sei, äußerte sich Gemeindebrandmeister Frank Mosel. „Wir wollen das nicht aufwiegeln und niemanden gegeneinander ausspielen.“ Es gehe nur darum, dass die notwendige Ausrüstung zur Verfügung stehe. „Die Bürger und alle, die sich in der Samtgemeinde aufhalten, erwarten von uns, dass wir die Sicherheit garantieren, und sie verlassen sich auf uns. Unsere Kameraden sind hoch motiviert, sehr gut ausgebildet und jederzeit einsatzbereit“, betonte Mosel. „Allerdings ist das notwendige Werkszeug wichtig, damit wir diese Aufgaben erfüllen können.“ Dabei achte man auch auf die Kosten, die Feuerwehrgerätehäuser seien generell nach den Mindeststandards gebaut, Luxus gebe es da nirgendwo. Zudem werde sehr viel Eigenleistung eingebracht, um die Kosten niedrig zu halten.

Auch mit dem Fahrzeugpark in der Samtgemeinde agiere man sparsam. So werde es ab dem kommenden Jahr ein „Fahrzeugkarussell“ geben, um jede Ortswehr einsatzbereit zu halten, sagte Mosel. Das erspare vorerst nötige Neuanschaffungen. Die Sicherheit auf dem Wasser aber könne die Feuerwehr nur mit einem Boot garantieren. Das bestätigte auch Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann. „Bei einem Unglücksfall sowohl im Ohresee und auch im Kanal sei ein Eingreifen der Wehrmitglieder ohne Boot nicht möglich“, sagte sie.

Von Burkhard Ohse

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