Hundekot auf Nachbargrundstück sorgt für Unmut / Ordnungsamt hat keine Handhabe / Tiere in gepflegtem Zustand

Bromer Bürger stinkt’s gewaltig

Auf dem eigenen Grundstück kann jeder machen, was er möchte. Dazu zählt auch, seine Hunde frei herumlaufen zu lassen. Foto: dpa

Brome. „Im Sommer ist der Gestank bestialisch. “ Einem Bromer Bürger stinkt es gewaltig – im wahrsten Sinne des Wortes. Seit längerem gibt es scheinbar Probleme zwischen ihm und seinen Nachbarn.

„Dort laufen drei bis vier Hunde auf dem Grundstück herum, die dort auch ihr Geschäft verrichten. Aber ans Entfernen des Hundekots denken die Nachbarn nicht“, beklagt sich der Mann beim IK.

Besonders schlimm sei die Situation in den warmen Monaten. „Wenn ich morgens das Schlafzimmerfenster öffne, ist der Anblick noch das geringere Problem – es stinkt penetrant“, so der Bromer. An Arbeiten am Gartenzaun sei gar nicht zu denken. An das Ordnungsamt hatte sich der Mann bereits gewandt, jedoch ohne den gewünschte Erfolg.

„Es liegt keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und der Ordnung vor. Man kann niemanden vorschreiben, wie er sein Grundstück in Ordnung zu halten hat – der eine lebt so, der andere so“, meint Andreas Klopp vom Ordnungsamt der Samtgemeindeverwaltung. Man habe keine Handhabe, auch wenn Klopp verstehen könne, dass sich dort kein schöner Anblick biete. An den Tierschutz sei gar nicht zu denken, denn die Hunde würden sich in einem guten und gepflegten Zustand befinden.

„Dann warten wir bis es warm wird und wir mit Gasmaske in den Garten müssen“, zeigt sich der Bromer enttäuscht. Jeder müsse sein Grundstück sauber halten. Selbst auf dem öffentliche Fußweg hätten Hundebesitzer eine kleine Tüte griffbereit.

Die einzige Möglichkeit, die dem Bromer laut Ordnungsamtmitarbeiter bliebe, wäre privatrechtlich gegen den Nachbarn vorzugehen, was allerdings auch nicht so einfach sei.

Von Carola Hussak

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