Freiwillige Feuerwehr mit 20 Brandeinsätzen in 2011 / Großübungen und Aus- und Weiterbildung der Kameraden

Bromer Brandschützer stehen gut da

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Vorbereitet und keine Nachwuchssorgen: Die Freiwillige Feuerwehr Brome um Gruppenführer Klaus Friedrich (von links), Jugendwart Ludger Stoffel und Ortsbrandmeister Peter Müller zieht eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres.

ded Brome. Brome Ortsbrandmeister (OBM) Peter Müller spricht von einem relativ ruhigen Jahr, was die Einsätze betrifft. „Im nun ausklingenden Jahr haben wir 20 Brandeinsätze gehabt und wurden zu zehn Hilfeleistungen, sprich Unfällen, angefordert.

Wobei die Unfälle mit 25 Einsätzen im vergangenen Jahr, deutlich zurück gegangen sind. Dies ist vermutlich daran gelegen, dass wir bisher einen recht milden Winter gehabt haben“, meint Müller. Wenn es auch nicht so viele Einsätze wie in 2010 waren, so haben sich die Blauröcke der Freiwilligen Feuerwehr Brome natürlich nicht ausgeruht.

Neben dem regulären Dienst abends und an den Wochenenden, wurde schwerpunktmäßig die Aus- und Weiterbildung der Kameraden forciert. So wurde ganztägige Fahrer-Ausbildung auf dem Gardeleger Truppenübungsplatz „Letzinger Heide“ im benachbarten Sachsen-Anhalt, angesetzt. Dem vorausgegangen war eine Gesetzesänderung, die Anfang Juli den niedersächsischen Landtag passierte. Diese Änderung macht es nun möglich, dass Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks mit einem Führerschein der Klasse B nach entsprechender Unterweisung, Einsatzfahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen fahren dürfen.

„Die Bromer Freiwilligen haben auf diese Gesetzesänderung umgehend reagiert. Durch persönliche Kontakte eines Bromer Kameraden zu der Gardeleger Nato-Dienststelle, konnten wir diese Fahrerausbildung kurzfristig ansetzen“, so der Ortsbrandmeister. An diesem Lehrgang nahmen 20 Feuerwehrleute aus Brome und Altendorf teil. Weitere 28 Kameraden wurden im mobilen Brandübungscontainer auf dem Gelände der Bromer Feuerwehr an Atemschutz-Geräten ausgebildet.

Großübungen wurden insgesamt drei in den letzten zwölf Monaten abgehalten. Bei einer Brandübung in der Grundschule Brome ging es in der Hauptsache darum, Verfügbarkeit und Koordinationen zwischen den Wehren der Samtgemeinde zu testen. Eine weitere Übung fand in einem Gebäude auf der Braunschweiger Straße in Brome statt, bei der es viele „Verletzte“ zu bergen und zu versorgen gab. Hier klappte es nach Worten von Gruppenführer Klaus Friedrich sehr gut.

Bei der letzten Großübung „brannte“ es in einem Autohaus in Voitze. Dabei sollte der Umgang mit brennbaren und ätzenden Flüssigkeiten geübt werden. Auch diese Übung wurde von den Einsatzkräften aus Brome und den Wehren aus den Nachbarorten, mit Bravour gemeistert. „Bei derartigen Einsätzen zahlt es sich dann aus, wenn man fachkundiges Personal in seinen Reihen hat“, meint OBM Müller und verwies darauf, dass in der Bromer Wehr neben zwei ausgebildeten Feuerwehr-Sanitätern auch vier hauptberufliche Rettungsassistenten Dienst tun. „Für die Erstversorgung bei Brand- oder Unfall-Verletzungen sind wir gut gerüstet“, so Müller.

Die Mannschaften haben sich im Laufe des Jahres mit vier Quereinsteiger auf nun insgesamt 74 aktive Feuerwehrleute verstärken können. In der Jugendfeuerwehr (JF) begrüßte man drei Neue. Damit hat sich die Mitgliederzahl der JF auf nun zweiundzwanzig Jugendliche im Alter zwischen zehn und 16 Jahren erhöht. „Nachwuchssorgen haben wir keine“, sagt Jugendwart Ludger Stoffel. Inzwischen werde hier auch die Möglichkeiten zur Gründung einer Kinder-Feuerwehr ausgelotet. Zum Jahresabschluss gingen etwa 60 Kameraden am Donnerstag auf ihre traditionelle Grünkohl-Wanderung einmal rund um den Flecken.

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