Notbesetzung im Rathaus

Brome: Samtgemeinde schließt Sporthallen und Büchereien

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Rathaus-Chefin Manuela Peckmann und ihr Team haben Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus´ in der Samtgemeinde getätigt.

Samtgemeinde Brome – Ab dieser Woche wird sich der Alltag vieler Menschen in der Samtgemeinde Brome für einen unbestimmten Zeitraum verändern. Durch die Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten müssen sich Familien neu organisieren.

Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann hat einen Einblick in den gestrigen Montag im Bromer Rathaus gegeben.

Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann.

Damit der dynamische Verlauf der Corona-Pandemie eingebremst werden kann, wird auch in den Bromer Samtgemeindeeinrichtungen das öffentliche Leben herunter gefahren. In den Kindertagesstätten und Schulen gibt es seit gestern Notbetreuungen. „In den Kitas waren am gestrigen Montag nur wenige Kinder“, berichtet Peckmann über den aktuellen Stand. Bisher scheint die eigenverantwortliche Betreuung zu funktionieren. „Da müssen wir aber auch ganz klar sehen, wie sich die Situation entwickelt. Wir sind ganz am Anfang, um uns an die Gegebenheiten anzupassen.“ Das sei auch bei den betroffenen Familien zu erwarten.

Auch im Rathaus gebe es entsprechende Regelungen, die den Arbeitsalltag in den verschiedenen Fachbereichen aufrecht erhalten soll. So wird auf die Situation der betroffenen Eltern reagiert. „Da sind wir schon flexibel, um den Eltern eine größtmögliche Organisationsfreiheit zu gewährleisten. In diesen Wochen wollen und müssen wir aufeinander achtgeben und uns gegenseitig helfen“, so Peckmann. Den Arbeitsalltag in die eigenen vier Wände zu verlegen, sei dagegen schwierig: „Wir haben zum großen Teil persönlichen Kontakt zu den Bürgern.“ Auch die Verlegung der EDV-Abteilung hält die Samtgemeindebürgermeisterin für schwer umsetzbar.

Sicherheit stehe in diesen Tagen an oberster Stelle. „Wir vermeiden den direkten Kontakt zwischen verschiedenen Bereichen.“ Peckmann weist darauf hin, dass dringende Angelegenheiten nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung erledigt werden können, es aber eine Notbesetzung in der Verwaltungseinrichtung gibt. Die Außenstellen in Rühen und Ehra seien bis auf Weiteres geschlossen. Aber die Rathaus-Chefin bleibt ruhig: „Wir machen einfach das Beste draus.“

VON HILKE BENTES

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