Jungschützen laden am 27. August zum sechsten Seifenkisten-Rennen ein / Anmeldungen sind noch möglich

Brome is ready to rumble

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Das Seifenkisten-Rennen erfreut sich in jedem Jahr großer Beliebtheit – und das gleichermaßen bei den Fahrern und beim Publikum. Am 27. August werden die selbst gebauten Kisten wieder den Feldweg zwischen Brome und Zicherie herunterbrettern.

Brome. Die Schraub- und Bastelarbeiten dürften demnächst abgeschlossen sein. Der ein oder andere wird vielleicht schon probehalber den Feldweg zwischen Brome und Zicherie gefahren sein.

Die Bromer Jungschützen laden nämlich am Samstag, 27. August, wieder zum Bromer Seifenkisten-Rennen ein. Dabei handelt es sich mittlerweile um den 6. Großen Preis – das heißeste Rennen des Jahres.

Gesucht werden noch Wagemutige, die sich trauen, mit selbst gebauten Seifenkisten die gefährliche Talabfahrt auf der Bergstraße hinab zu jagen. Anmelden können sich alle Piloten der befreundeten Vereine, Familien, Firmen und alle „Rennsportverrückten“. Bereits zum zweiten Mal gibt es eine Spaßklasse, in der alle Seifenkistenfans im Alter von 8 bis 99 Jahren teilnehmen und an den Start gehen können. Dem Sieger winken Ruhm, Anerkennung und Pokale.

Eine Anmeldung als Rennteilnehmer sollte bis zum 24. August bei Stephan Lüthe und Maik Harling unter jungschuetzen-seifenkistenrennen@gmx.de erfolgen. Die Startgebühr pro Team beträgt 10 Euro.

Und so soll das Programm aussehen: Um 14 Uhr erfolgt die technische Abnahme der Renngeräte. Der Startschuss zum 6. Großen Preis von Brome erfolgt um 15 Uhr. Im Anschluss finden die Preisverleihung und eine Party statt.

Die Bewertungsklassen:

• schnellster Wertungslauf (die Stoppuhr entscheidet)

• originellste Seifenkiste (das Publikum entscheidet per Abstimmung).

Die Zuschauer, Rennteilnehmer und das Servicepersonal können sich mit Bratwurst vom Grill und erfrischenden Getränken stärken.

Die Strecke verläuft über die Bergstraße zwischen Brome und Zicherie. Es erfolgen maximal drei Wertungsläufe pro Teilnehmer. Jeder Seifenkiste können bis zu drei Fahrer zugeschrieben werden. Gewertet wird die schnellste Abfahrtszeit. Ebenfalls wird die schönste Seifenkiste durch die Abstimmung der Zuschauer prämiert. Das Anbringen der Startnummer durch den technischen Leiter des Rennens gilt als Zulassung zum Rennen. Die Seifenkisten müssen vier, pro Achse gleich dimensionierte Räder und einen Platz für einen Fahrer haben. Notwendig sind funktionsfähige Lenkungen und Bremsen. Bei voller Bremskraft darf das Fahrzeug nicht mit einer geringen Zugkraft weggezogen werden können.

Die Karosserie muss zu allen Seiten geschlossen sein, der Einstieg erfolgt von oben. Technische Antriebe jeder Art oder zusätzliche Gewichte sind nicht erlaubt. Die Seifenkiste darf maximal 2,50 Meter lang und 1,50 Meter breit sein. Das maximale Startgewicht der Seifenkiste darf ohne Fahrer in der Juniorklasse 100 Kilogramm und 150 Kilogramm in der Rennklasse nicht überschreiten. Fahrzeuge, die nicht der Sicherheit entsprechen, werden zum Rennen nicht zugelassen. Ist die Korrektur innerhalb der festgesetzten Zeit nicht möglich, wird das Fahrzeug entsprechend aus der Wertung genommen. Die Fahrzeuge sind gemäß veröffentlichtem Zeitplan zur technischen Abnahme vorzuführen. Nachträgliche Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Rennleitung erlaubt. Es sind nur selbst gebaute Gefährte zugelassen und keine High-Tech-Produkte. Overall sowie festes Schuhwerk, Schutzhelm, Gelenkprotektoren und Handschuhe sind für alle Pflicht.

Für das Seifenkistenrennen gibt es wieder zwei Schichten, um die Theken zu besetzen. Die erste ist von 13 bis 19 Uhr und die zweite ab 19 Uhr (Ende offen). Wer von den Jungschützen Interesse hat, kann sich bei Fabian Käselitz oder Julian Schencke melden. Aufgebaut wird ab Mittwoch, 24. August, ab 17 Uhr. Motorsäge und -sense, Rechen, Besen, Eimer und Handschuhe sind mitzubringen. Treffen ist dann – wo auch sonst – an der Rennstrecke.

Von Carola Hussak

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