Brome: Nach Sanierung der Burg könnte es 2014 wieder losgehen

Diskussion über Burgfest

War immer ein großer Besuchermagnet: das Bromer Burgfest. Foto: Archiv

Brome. Wegen der Sanierungsmaßnahme an der Bromer Burg musste schon einige Jahre auf das Bromer Burgfest verzichtet werden. „Aber ohne Burg macht das Fest keinen Sinn“, merkte Gerhard Borchert, Bürgermeister des Flecken Brome, an.

Da Sanierungsarbeiten an der Burg im kommenden Jahr ein Ende finden sollen, befinde man sich laut Borchert derzeit in der Planungsphase, ob es in der Zukunft wieder ein Fest geben soll.

„Wollen wir einen Neuveranstalter, der mit in die finanzielle Haftung einsteigt?“, stellte Borchert dem Gemeinderat die Frage. In Kürze soll es ein Abstimmungsgespräch mit Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht geben, der bereits signalisierte, Ideen präsentieren zu können. „Ich hoffe dabei auch auf den Einsatz von Ratsmitgliedern. Der Zeitaufwand ist nicht gering, denn ein Teil des Festes soll durch aktive Eigenleistung von einem Team erbracht werden“, informierte der Bürgermeister. Hauptsächlich ginge es um die Planung und Umsetzung. Und auch die räumliche Planung spiele eine wesentliche Rolle: Soll die Festmeile bis zur Hauptstraße führen? Werden die Ritter wieder mit in das Festgeschehen integriert oder nicht? Borchert: „Bis Ende dieses Jahres muss alles in trockenen Tüchern sein.“ Der Landkreis habe seine finanzielle Unterstützung bereits zugesagt.

„Das Burgfest ist auch in der Arbeitgemeinschaft Soziales und Kultur ein Thema. Ende September kann ein Ergebnis präsentiert werden“, informiert AG-Mitglied Astrid Leibach (Grüne). Wichtig sei laut Ratsherr Lothar Hilmer (SPD), dass sich alle an einen Tisch setzen – Verwaltung, Handels- und Gewerbeverein, Museumsverein – und deutlich machen sollen, wer überhaupt mitarbeiten möchte. „Zu diesem Treffen sollte dann der Flecken Brome einladen“, machte Hilmer den Vorschlag.

Von Carola Hussak

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