„Wir haben keine 1,6 Hektar“

Brome: Für Lebensmittelgeschäft bleibt nur die „grüne Wiese“

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Dem Edeka-Markt wird die Verkaufsfläche in der Bromer Ortsmitte zu klein. 

Brome – Dass es dem Edeka-Markt in Brome zu eng wird, ist schon seit langem ein Thema. Nun könnte einer Vergrößerung amm Ortsausgang Richtung Voitze auf der linken Seite nichts mehr im Wege stehen.

„Ein F-Plan, der dort ein Sondergewerbegebiet für Lebensmittel-/Einzelhändler berücksichtigt, ist in Planung“, berichtet Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert.

Wie das IK bereits vor längerem berichtet hatte, kann dem Lebensmittelmart innerorts keine Alternative geboten werden. „Wir haben dort einfach keine 1,6 Hektar, da bleibt nur die grüne Wiese“, so Borchert, der bedauert, dass eine Umsetzung im Ortskern nicht möglich ist. Die nächste Frage die sich stellt: Wie soll die Fläche nach dem Auszug des Lebensmittelladens genutzt werden. „Die Nachnutzung für Einzelhändler ist dort nicht erwünscht, es gäbe keine Genehmigung für einen neuen Laden“, informiert der Fleckenbürgermeister, an den schon des Öfteren aus der Bevölkerung der Wunsch nach einem Drogeriemarkt herangetragen wurde. Das allerdings müsse der Investor, dem das Gebäude gehört, prüfen.

Groß sei auch der Wunsch nach einem Baumarkt oder eines Autohauses. Die leerstehende Fläche des ehemaligen Autohauses Gades würde sich anbieten. Gern würde Borchert dort auch einen Gartenmarkt sehen, der für sämtliche Geräte auch einen Reparaturservice anbietet. „Viele fahren für diesen Service derzeit bis nach Wahrenholz, das sind rund 30 Kilometer“, weiß der Bürgermeister.

Borchert ist überzeugt, dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist. Nicht zuletzt müsse man als Grundzentrum Gewerbeflächen vorhalten und anbieten. Und Brome habe mit neben einer Grundschule inklusive Busbahnhof sowie einer Kita und Krippe, die nun ausgebaut werden soll, einiges zu bieten. Borchert: „Wenn wir in den Genuss der Förderung durch die Dorfregion kommen, können den Sanierungsstau weiter abbauen.“ Ein Traum des Bürgermeisters wäre es, Brome als „schönstes Dorf“ anzumelden – aber bis dahin sei es noch ein weiter Weg.

VON CAROLA HUSSAK

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