„Wir sind da offen“

HGV Brome: Kartoffelfest mit Gewerbeschau möglich

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Versammlung im Mühlencafé: Die HGV-Mitglieder diskutierten über künftige Aktivitäten des Vereins.

Brome – Über künftige Aufgaben und Veranstaltungen diskutierte Michael Twelkemeyer, Vorsitzender des Handels- Gewerbe- und Verkehrsverein (HGV) Brome, nun während der hälbjährlichen Versammlung mit den Mitgliedern.

Wohin geht die Reise des HGV? Diese und andere Fragen kamen auf den Tisch. Jüngst hatte der Verein sein 70-jähriges Bestehen mit einer Brauereibesichtigung gefeiert. „Der HGV steht heute für viele unterschiedliche Interessen“, betonte Twelkemeyer.

Der zweite Vorsitzende Alexander Harms und die Schatzmeisterin Bettina Beck waren ebenfalls vor Ort. Zusammen informierten sie über die kommende Adventszeit. „Wie in den vergangenen Jahren werden die Straßen mit beleuchteten Sternen geschmückt“, so Twelkemeyer. Durch eine Neuanschaffung von 20 Sternen könne Brome weiter erstrahlen. „Damit eine gewisse Einheit besteht, werden die alten Sterne an der Schulstraße aufgehängt.“

Die Mitglieder planten auch das kommende Jahr. „Wir möchten auch weiterhin etwas auf die Beine stellen“, erklärte der Vorsitzende und warf die Idee eines Kartoffelfests mit Gewerbeschau in den Raum. Gerhard Borchert, Bürgermeister des Fleckens Brome, erinnerte an ähnliche Veranstaltungen im Ort, die bereits in den Planungen stecken würden. „Eine mögliche Zusammenarbeit in Sachen Kartoffelfest wäre auf jeden Fall denkbar. Wir sind da offen“, so Twelkemeyer und kündigte weitere Gespräche für eine bessere Organisation an.

Der Glasfaserausbau stand ebenfalls auf der Tagesordnung. „Es ist toll, dass der Ausbau überhaupt kommt“, fand Borchert. Aber die unterschiedlichen Angebote für Privat- und Geschäftskunden stießen bei einigen Mitgliedern auf verstimmte Gemüter. „Teilweise sollen geschäftliche Kunden das Doppelte für weniger Leistung zahlen. Das kann nicht sein“, machte Twelkemeyer deutlich. Auch bei diesem Thema wollte der Vorstand die Mitglieder auf dem Laufenden halten.

Die Internetpräsenz des Vereins wurde von Schatzmeisterin Beck moniert: „Wir müssen die Homepage-Pflege ernster nehmen.“ Auch geschäftliche Maßnahmen zum weiteren Umweltschutz kamen auf dem Tisch. Die Umsetzung bleibe im Handel aber weiter eine komplexe Sache. Stichwörter wie Machbarkeit, Pflege und bezahlbare Preise kamen aus den Reihen der Mitglieder.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb die zahlenmäßig geringe Beteiligung der Mitglieder, was den lebhaften Diskussionen aber keinen Abbruch tat.

VON HILKE BENTES

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