Investitionen zahlen sich aus

Brome: IK-Neptunfest rückt Freibad in den Fokus und wirft Gewinn ab

Olaf „Neptun“ Marienhagen stößt mit Manuela „Arielle“ Peckmann auf eine sehr positive Bilanz zum IK-Neptunfest an: Es wurde Gewinn gemacht, der dem Freibad Brome zugute kommt.
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Olaf „Neptun“ Marienhagen stößt mit Manuela „Arielle“ Peckmann auf eine sehr positive Bilanz zum IK-Neptunfest an: Es wurde Gewinn gemacht, der dem Freibad Brome zugute kommt.

Brome – Die endgültige Bilanz steht nun fest: „Dieses IK-Neptunfest war das erfolgreichste bisher“, hält Olaf Marienhagen, Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung des Freibades der Samtgemeinde Brome, fest.

Demnach hat sich die Besucherzahl sehr positiv nach oben entwickelt.

„Mit rund 2500 Besuchern haben wir uns stark verbessert“, berichtet Marienhagen im IK-Gespräch. „Beim letzten Fest kamen rund 1400 Leute.“ So konnte der Förderverein rund 2000 Euro Gewinn einstreichen. „Das geht natürlich alles direkt ans Freibad“, verspricht Marienhagen. Dazu kommen noch einmal rund 2150 Euro aus dem Getränkeverkauf, die die Aller-Ohre-Wölfe spendeten (das IK berichtete).

„Aber wir legen den Schwerpunkt nicht auf die Spenden“, sagt Marienhagen. Er sei stolz, dass ein Fest dieses Ausmaßes Gewinn abwerfe, aber der Verein investiere auch viel. „Die große Bühne mit der Lichtshow, das Tanzende Theater aus Wolfsburg und auch Sax’n Anhalt“, zählt der Vereinsvorsitzende auf, „das alles kostet Geld.“ Da sei es sehr gut, dass man schwarze Zahlen schreibe. Wichtiger sei aber, was mit den Investitionen ins IK-Neptunfest und den Highlights im Besonderen erzielt wird: Das Freibad rückt in den Fokus der Öffentlichkeit.

„Das Wichtigste ist, dass die Menschen das Freibad wahrnehmen und es nutzen“, sagt Marienhagen. „Wir setzen uns dafür ein, dass es toll und attraktiv bleibt.“ Das sei mit dem IK-Neptunfest gelungen. Mehr als einmal sei Marienhagen als Neptun lobend von Besuchern angesprochen worden. „Eine Familie war das erste Mal da und sieht Brome als tolle Alternative zum Bad in Wolfsburg“, freut sich der Vereinsvorsitzende. Jeder „Fan“ des Freibades komme diesem zugute.

Umso besser, dass das IK-Neptunfest so gut gelaufen ist, dass es laut Marienhagen nicht eine Beschwerde gab. „Ich würde gerne über etwas Negatives berichten, dass man verbessern könnte“, sagt Marienhagen. „Aber alle Rückmeldungen waren rundum positiv.“ So soll beim nächsten IK-Neptunfest Bewährtes wieder aufgegriffen werden. „Die Modenschau kam wie immer gut an, aber auch das Tanzende Theater werden wir sicherlich noch einmal ansprechen“, sagt Marienhagen.

Ein kleines Manko gab es dann aber doch: Zum Volleyball-Spaßturnier der Jungen Gesellschaft Brome hatten sich nur wenige Mannschaften angemeldet. Diejenigen, die antraten, hatten aber großen Spaß, sodass man beim nächsten Mal auch daran festhalten möchte. Gute Mundpropaganda könne die Anmeldungen vervielfachen.

VON DENNIS TESCH

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