Kommune rechnet mit Samgemeindeumlage-Erhöhung / Rekord beim Anleuchten

Brome: Haushalt kommt erst im Februar

Die Gemeinde Brome wird ihren Haushalt 2020 voraussichtlich erst im Februar vorstellen.
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Die Gemeinde Brome wird ihren Haushalt 2020 voraussichtlich erst im Februar vorstellen.

Brome – Während anderswo schon eifrig über den Haushalt abgestimmt wird, hält man sich in Brome mit selbigem noch zurück. Die Gemeinde rechnet damit, den Haushalt 2020 im Februar vorstellen zu können.

Das erklärte Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert auf der jüngsten Ratssitzung in der Gaststätte Perle an der Ohre.

Ein Knackpunkt dabei werden wie auch im letzten Jahr die Kosten für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sein, für die die Prognosen aber noch nicht vorliegen (das IK berichtete). Auch zeichne sich bereits eine Erhöhung der Samtgemeindeumlage ab, berichtete Borchert. Der Hebesatz steige wegen des Turnhallenbaus in Parsau um mindestens einen Prozentpunkt.

In seinem Bericht ging Borchert noch einmal auf das Weihnachtsbaum-Anleuchten auf dem Burghof ein, das ein voller Erfolg war. „Der Platz war krachevoll“, freute sich Borchert. „Da ging gar nichts mehr.“ Sogar der Ausschank habe früher beendet werden müssen, weil „alles leergetrunken war“. Das zeige die Attraktivität und das Potenzial der Veranstaltung. Schätzungen aus dem Ratsrund nach waren etwa 700 Leute dabei. „Wohl ein neuer Rekord“, freute sich Borchert. Jens Winter danke bei dieser Gelegenheit für das gelingen des Abends.

Lob gab es auch von Lothar Hilmer, der sich für die Sicherung des Benitzer Dorfteiches bedankte. Die gepflanzte Hecke schütze spielende Kinder und füge sich gut in das Areal ein. In Sachen Sicherheit gibt es auch Neuigkeiten für das Baugebiet Mittelfeld. Das Straßenbauamt Wolfenbüttel habe Borchert signalisiert, dass der Bund für Querungen bei einem Anschluss an die Salzwedeler Straße sorgen würde.

Bedauerlich fand Borchert, dass es in diesem Jahr keine Seniorenweihnachtsfeier gibt. Er und die Gemeinde wünschten sich, eine entsprechende Veranstaltung wieder aufzubauen. „Die Gemeinde beteiligt sich gern an den Kosten“, versprach Borchert. Auch habe die Tagespflege Bettina Harms bereits ihre Mitarbeit angeboten. „Die Planungen müssten dann aber auch bald anfangen“, rief Borchert auf.

Beschwerden gab es aus den Reihen der Bürger zu Pferdespuren auf den Wegen am Ohresee. Dem Rat war das Problem bekannt. Pferdehalter und Reiter werden gebeten, die Wege, die laut Adolf Karl Müller seit jeher von Pferden frequentiert wurden, kurzfristig nicht zu benutzen. Sobald sich das Material gesetzt habe, hinterließen Pferde auch keine Spuren mehr. Auch wurde auf Probleme im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Obwohl die Parkbuchten nicht mehr vorhanden sind, würden viele Fahrer vor Döner und Bäcker halten. „Das bremst alles aus, wir brauchen mehr Kontrollen“, forderte Jürgen Bammel.

VON DENNIS TESCH

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