Breitband-Ausbau

Bis 2023 soll das gesamte Rühener Gebiet ans Glasfasernetz

Glasfaserkabel liegen in der Erde und werden bald verbaut.
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Der Breitbandausbau in Rühen könnte bis 2023 im kompletten Gemeindegebiet erfolgen.

Rühen – Sieht es in anderen Orten beim Thema Glasfaser zurzeit schlecht aus, gibt es in der Gemeinde Rühen einen zeitlichen Fahrplan für die vollständige Anbindung der Haushalte. In Brechtorf, Eischott und Rühen geht es um einen eigenwirtschaftlichen Ausbau. In Eischott sind die ersten Schritte erfolgreich abgeschlossen. Und in Rühen und Brechtorf hat man klare Ziele vor Augen.

In Eischott wird schon bald der erste Spatenstich in Sachen Glasfaserausbau bekannt gegeben werden. Nach erfolgreicher Vorvermarktung (das IK berichtete) wurde zwischenzeitlich die Bauplanungen abgeschlossen und in den nächsten Tagen werden die Genehmigungsplanungen eingereicht.

„Danach müssen wir die Prüfungszeiträume bis zur Baufreigabe abwarten, das Material bestellen, die Baustelle einrichten und danach wird es dann – sichtbar für alle – losgehen“, berichtet Projektleiter Lars Grodtmann von der Lünecom Kommunikationslösungen GmbH. Wenn alles so läuft, wie es soll, dann könnte ein Großteil der Bauarbeiten noch in diesem Jahr erledigt werden. Grodtmann verweist aber auch auf wichtige Bedingungen: „Sofern das Wetter und die Genehmigungsbehörden mitspielen.“

In Brechtorf soll die Vorvermarktung am 27. Mai beginnen. Corona streicht zwar die Auftaktveranstaltung, Termine vor Ort sollen aber jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr im Brechtorfer Sportheim möglich sein.

Der Vorvermarktungszeitraum beträgt zwölf Wochen und endet am 18. August. Nur wenn eine Quote von 60 Prozent erreicht wird, wird der Glasfaserausbau realisiert. In Eischott hatten sich 80 Prozent der Einwohner für einen Vertrag entschieden. Sollte es mit der Anzahl an Anträgen klappen, soll die Realisierung in Brechtorf bis Sommer 2022 klappen.

Und in Rühen? Auch im Zentrum der Gemeinde gibt es konkrete Ziele. Rühen soll direkt nach der Brechtorfer Vorvermarktung folgen. Die Bagger können also – sollte es dazu kommen – von Eischott über Brechtorf bis nach Rühen weiterfahren.

Das Verteilnetz in Rühen soll dann laut Grodtmann ebenfalls in 2022 in Teilen in Betrieb gehen. Die vollständige Erschließung des gesamten Gemeindegebietes wird also den Zeitraum bis 2023 in Anspruch nehmen.

Der 1. stellvertretende Bürgermeister von Rühen, Hermann Jordan, ist über die Fortführung der Maßnahme erfreut. Er ist sich sicher, dass die Quote auch in Brechtorf erreicht werden wird. Seitens der Gemeinde soll alles getan werden, damit die Umsetzung klappt.

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