Brome: Abwechslung bei der Jahreshauptversammlung des DRK / Super Kooperation mit Grundschule

„Blutspende bleibt wichtig“

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Nachdem sich der DRK-Ortsverein Bromer Land kurzfristig im Februar eine neue Bleibe suchen musste, finden die Blutspende-Termine nun immer in der Bromer Grundschule statt.

Brome. Mal etwas anders gestaltet der DRK-Ortsverein Bromer Land seine Jahreshauptversammlung – und die Mitglieder staunten nicht schlecht.

Auf einer großen Leinwand untermalte die Vorsitzende Petra Müller-Kahlke ihren Bericht mit Daten, Fakten, Fotos, Videos und Animationen und sorgte bei den Anwesenden für Kurzweil. Auch der Kreisvorsitzende des Jugendrotkreuzes Gifhorn, Horst-Dieter Hellwig, sprach der Veranstaltung ein großes Lob aus. So etwas hätte er in seiner über 50-jährigen Karriere noch nicht gesehen.

Sehr anschaulich zeigte Müller-Kahlke, wie wichtig die Blutspende auch weiterhin bleibt. Eine große Rolle spielten auch die Erste-Hilfe-Kurse in den Schulen oder das Neptunfest im Bromer Freibades, bei dem sich das DRK nicht nur einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnte, sondern auch einen Scheck für das neue Kinderbecken überreichen und zahlreiche Ehrungen vornehmen konnte.

Eine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Waltraud Drewes zuteil. Für sie sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen,1978 in das DRK einzutreten und anderen Menschen zu helfen. „Genau diese Aussage ist es, um die sich beim DRK alles dreht. Ob Senior, Kind oder Menschen im Berufserwerb – wir sind für alle gleichermaßen da und zur Stelle, wenn wir gebraucht werden“, frohlockte die Vorsitzende.

In einen Unfall kann jeder – egal welchen Alters – verwickelt werden. „Insofern bin ich sehr froh, dass für künftigen Blutspende in der Grundschule Brome ein geeigneter Ort gefunden werden konnte“, teilte Müller-Kahlke mit. Auch die Rektorin Marianne Berlinecke lobte in ihrem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit dem DRK, von der beide Seiten profitieren würden. Ralf Bettermann, Vorsitzender der DLRG Brome, unterstrich das Engagement beim Neptunfest: „Ohne eine gute Zusammenarbeit sind solche Feste nicht auf die Beine zu stellen. Die Vereine sollten sich gegenseitig unterstützen.“ Klaus-Peter Kunkel, 2. Vorsitzender der DLRG, würde, wenn nötig, auch als Fahrer für das DRK zur Verfügung stehen.

Einziger Wermutstropfen des Abends war das Ausscheiden der Leiterin des sozialen Arbeitskreises. Bei den Wahlen stand Christine Stein für diesen Posten nicht mehr zur Verfügung. Hier konnte auf die Schnelle auch keine Nachfolge gefunden werden. Diesen Posten gilt es in nächster Zeit wieder zu besetzen, sollen doch auch weiterhin interessante und abwechslungsreiche Fahrten stattfinden, wie die im letzten Jahr zur Heideblüte nach Lüder. Inge Jakobs schied in ihrem Amt als Kassenprüferin aus. Einstimmig zur Nachfolgerin wurde Svenja Christensen gewählt.

Nachdem die Tagesordnung abgearbeitet war, ging es zum gemütlichen Teil über. Es gab heiße Soljanka, reichlich Getränke und interessante Gespräche. Den Mitarbeiterinnen im Michaelisheim dankte Müller-Kahlke an dieser Stelle auch noch einmal, da ein reibungsloser Ablauf nur gewährleistet ist, wenn alle Institutionen Hand in Hand arbeiten.

Von Carola Hussak

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