Besitzer hat Pläne für Zeit nach Edeka-Markt

Biomarkt für Brome?

Wie geht es nach dem Auszug von Edeka mit dem Standort weiter? Der Besitzer Thomas Warnecke hat bereits einen Plan: Ein Bioladen soll dann das Angebot in Brome ergänzen.
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Wie geht es nach dem Auszug von Edeka mit dem Standort weiter? Der Besitzer Thomas Warnecke hat bereits einen Plan: Ein Bioladen soll dann das Angebot in Brome ergänzen.

Brome – Was wird aus dem Bromer Edeka-Markt an der Mühlenstraße? Bekanntlich will Edeka das Gelände verlassen und wird zusammen mit Aldi einen Neubau im Baugebiet „Lerchenfeld – Nahversorgungszentrum“ am Ortsausgang forcieren.

Für viele Bromer, insbesondere ältere Mitbürger, stellt sich dann die Frage: Muss ich jetzt weiter weg zum Einkaufen?.

Thomas Warnecke, Besitzer des Marktes, erzählt im IK-Gespräch, welche Pläne er für die Zeit nach Edeka hat: einen Bioladen mit Vollsortiment. Zunächst einmal müsse Edeka natürlich ausziehen – doch da ist Warnecke sehr entspannt, wie er betont: „Ich habe das mit Alexander Harms, dem Inhaber des Edeka-Marktes, bereits alles abgesprochen.“

Der Mietvertrag laufe noch drei Jahre – sollte in der Zeit der neue Markt bereits fertig sein, könne der Vertrag auch früher gekündigt werden. Und sollte es länger dauern, kann Edeka weiterhin im Gebäude bleiben. Die Zusammenarbeit laufe diesbezüglich gut. Und danach möchte Warneckes Neffe einen Bioladen aufmachen. „Er hat bereits in Braunschweig einen Bioladen, das Konzept geht voll auf.“ Und was in Braunschweig funktioniert, kann auch in Brome funktionieren, glaubt Warnecke. Die Nähe zu Wolfsburg spiele da natürlich auch eine Rolle. „Die Menschen vor Ort brauchen keine Angst haben, wir wollen auf jeden Fall sicherstellen, dass man weiterhin gut einkaufen kann.“ Für seinen Neffen habe es auch einen ganz persönlichen Vorteil, da er – sobald der neue Laden öffnet – dann auch aus dem Rheinland nach Braunschweig ziehen wolle. Nun müsse er sich nur noch gedulden, bis der neue Edeka-Markt steht. Aber Harms bekomme dort eben die Zeit, die er braucht. Sein Neffe müsse dann eben ein paar Jahre warten.

„Ein Bioladen passt auch gut in die heutige Zeit“, findet Warnecke. Immer mehr Menschen würden bewusster darauf achten, was und wie sie konsumieren. VON MAX A. MORRISON

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