Damm bei Brome wieder geschlossen / Tiere reparieren Schaden

Biber helfen sich selbst

Der Biberdamm zwischen Brome und dem sachsen-anhaltinischen Steimke. Foto: privat

bp Brome. Da freuen sich die Biber! Der Damm der Biber in der Ohre an der Grenze zwischen Brome und Steimke ist wieder geschlossen. Anfang Oktober war vom Altendorfer Gerd Blanke entdeckt worden, dass der Staudamm in der Mitte zerstört worden war.

Die Suche nach dem Verursacher verlief ohne Erfolg.

Blanke war auf den Schaden an dem Damm aufmerksam geworden und betrieb Nachforschungen. Er schrieb den Landkreis Gifhorn und das Umweltamt des Altmarkkreises Salzwedel an. Die Salzwedeler Behörde vermutete hohen Wasserdruck auf den Damm. „Würde das zutreffen, hätte der Biber beim Bau gepfuscht, denn die Niederschläge der vergangenen Monate waren vergleichsweise gering oder ganz ausgefallen“, so Blanke. Ein größerer Staudruck auf den Biberdamm sei also nicht vorhanden gewesen.

Nun haben die Biber sich derweil selbst geholfen. Die Biberfamilie habe den Schaden repariert, erklärt der Naturschützer. „Dadurch liegt der Eingang zur Burg wieder unter Wasser – eine Notwendigkeit, damit Fuchs und Marder den Jungtieren nicht gefährlich werden können“, erklärt der Altendorfer. Das Umweltamt in Salzwedel sehe zur Zeit keine Notwendigkeit, den Damm zu entfernen.

„Somit bleibt zu hoffen, dass auch die dritte Biberfamilie bei Brome weiter unbehelligt leben kann“, merkt Naturschützer Blanke an.

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