Ende der Durststrecke: Betrieb des Museums Burg Brome soll nächstes Jahr beginnen

Verheißungsvoller Blick in die Zukunft

Noch dominiert die Baustelle, doch im kommenden Jahr soll der Betrieb an der Bromer Burg starten.
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Noch dominiert die Baustelle, doch im kommenden Jahr soll der Betrieb an der Bromer Burg starten.

mi Brome. Einen ungewohnten Anblick bietet die Burg Brome derzeit: Das Kopfsteinpflaster im Innenhof ist verschwunden, dafür türmen sich Berge von Erde dort und werden von schwerem Gerät bewegt. Das sei aber nur vorübergehend so, berichtete Museumsleiter Dr.

Andreas Wallbrecht während der Sitzung des Aufsichtsrates der Bildungs- und Kultur GmbH.

Das Niveau soll um 50 Zentimeter abgesenkt werden, damit es der Originalhöhe aus dem 18. Jahrhundert entspricht.

Der Ausblick auf die nahe Zukunft des Bromer Museums scheint jedoch verheißungsvoll. „Ein Ende der Durststrecke scheint in Sicht“, meinte Wallbrecht. Im Sommer des nächsten Jahres soll der Betrieb des Museums beginnen. Dann müsse auch alles fertig sein, da die Fördergelder abgerechnet würden. Der Museumsleiter präsentierte per Power-Point einen Einblick in bereits abgeschlossene Arbeiten im Inneren und stellte zudem vor, wie die Räume künftig aussehen sollen.

Nicht nur von Seiten der Geschäftsführerin der GmbH, Irene Siemann, sondern auch von den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik erhielt Dr. Wallbrecht viel Zustimmung und Beifall.

Nachdem die Fußböden im ersten Stock aufgearbeitet worden sind, zum großen Teil mit dem Original-Holzfußboden, wird das Museum vom Frühjahr an eingerichtet. Werkstätten für Schumacher, Schneider und beispielsweise Tischler werden komplett funktionsfähig eingerichtet. Dabei ergänzen sich historische und moderne Einrichtungsgegenstände sowie Möbel. Vor einigen Wänden sollen auch Kulissenwände installiert werden.

Eine Hörstation für Kinder und weitere Einrichtungen gehen über das streng museale hinaus in Richtung Information und Unterrichtung. Eine ständige Bühne wird eingerichtet in einem Raum für 65 Personen. Das Besondere daran: Diese Bühne ist aus Glas und gibt den Blick frei auf die Gegenstände der ehemaligen Brauerei.

Auch für barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss wird gesorgt. Der Weg zu einer Tür an der Nordfront führt an der Südseite des Burghofes durch zwei Gärtchen, die nach den Originalen wieder errichtet werden, und deren Wege für Rollstuhlfahrer und auch für Stöckelschuhe geeignet sind.

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