Über 2.350 Gäste im Bromer Freibad / Förderverein hat schon neue Pläne

Besucher-Rekord beim IK-Neptunfest

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Die Besucher des IK-Neptunfestes machten auch gern beim Tanzenden Theater Wolfsburg mit. 

Brome – „Wir haben ein sehr, sehr positives Echo erhalten“, sagt Olaf Marienhagen. Der Vorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung des Bromer Freibades zieht im IK-Gespräch eine erste Bilanz des IK-Neptunfestes.

„Das war also eine sehr erfolgreiche Veranstaltung“, berichtet Marienhagen. Man habe sehr viel Glück mit dem Wetter gehabt, und so seien im Laufe des Tages 2.356 Besucher ins Freibad gekommen. „Ein super Ergebnis“, findet Marienhagen. Beim letzten IK-Neptunfest vor zwei Jahren waren es ‘nur’ rund 1.500 Besucher. „Ein deutliches Zeichen, dass wir etwas richtig machen“, lacht Marienhagen.

Als Neptun verkleidet, war er auf dem Fest unterwegs und hat auch vor Ort nur Positives gehört. Besonders habe ihn gefreut, wie das Freibadgelände von der Aussichtsplattform aussah: „Voll. Und wichtiger: voller Kinder.“ Denn gerade die seien ein großer Faktor, wenn es um den Erhalt des Freibades gehe. Aber auch die Großen sind wichtig. So gab mancher Gast an, abends extra wegen des Sax’n-Anhalts-Auftritts gekommen zu sein. Auch das Tanzende Theater Wolfsburg, das zum Mitmachen animierte, wurde super aufgenommen, ebenso wie das Spanferkel vom Grill. „Alles Dinge, die man sich für das nächste Mal merken muss“, meint Marienhagen.

Auf der Bühne hatte er als Neptun die Frage gestellt, wen man denn in zwei Jahren zum nächsten IK-Neptunfest wiedersehen werde. Die Antwort war stürmischer Beifall. Jährlich soll das aufwändige Fest, das von Ehrenamtlichen organisiert wird, nicht stattfinden. „Sowas läuft sich dann oft tot“, sagt Marienhagen. Auch müsse man den bunten Mix erhalten können. Was das angeht, bedankt er sich ausdrücklich bei allen beteiligten Vereinen, die sich unentgeltlich für das IK-Neptunfest einsetzen.

Wie viel das Fest erwirtschaftet hat, steht noch nicht fest. Aber die ersten Informationen sehen gut aus. So hätten die 2.356 Besucher schon alleine rund 400 Liter Bier von den Aller-Ohre-Wölfen verzehrt. Dazu kommen Eintritt, Spenden und Erlöse der anderen Imbiss- und Getränkeverkäufe.

„Alle Gelder fließen direkt in das Freibad“, verspricht Marienhagen. Zwar sei das neue Kleinkindbecken schon finanziert, aber man habe schon weiterreichende Pläne: „Zum Schutz der Kleinen könnte man ein Sonnensegel anschaffen.“ So eine Spezialanfertigung koste rund 12.000 Euro. Marienhagen fände auch einen Wasserpilz für das Becken gut.

VON DENNIS TESCH

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