Kein Planungsstopp für Bromer Ortsumgehung / Grünen-Landtagsabgeordneter Enno Hagenah gestern zu Besuch

Behörde geht weiter von Südvariante aus

Landtagsabgeordneter Enno Hagenah und Frank-Markus Warnecke (von links) am Bromer Nadelöhr: Eine Umgehung ist für Hagenah keine Lösung, sondern der Ausbau der Gefahrenstelle. Dies würde den Abriss des Gebäudes im Eck bedeuten. Foto: Täger

bo/at Brome. Das Aus für die Südvariante – diese Nachricht, die Flecken-Bürgermeister Gerhard Borchert am Montag in der Ratssitzung parat hatte, hat in Brome für Diskussionen gesorgt.

Allerdings: Bei der Wolfenbütteler Straßenbaubehörde weiß man nichts von einem Planungsstopp für die Trasse, die auch schon das Etikett „alternativlos“ erhalten hat.

„Wir planen weiter mit der Südvariante“, sagte Michael Peuke, stellvertretender Leiter der Behörde, gestern dem IK. Die Haltung des Niedersächsischen Umweltministeriums, auf das Borchert sich berufen hatte, sei bekannt – allerdings habe das bisher nicht dazu geführt, dass aus Hannover eine Order zur Einstellung der Planungen gekommen sei.

Laut Peuke hatte das Umweltministerium schon im Dezember 2011 Position zur Südumgehung bezogen und die Trasse kritisiert. Das ändere nichts an der Landesplanerischen Feststellung und der gemeinsam von Land und Bund abgestimmten Linie.

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