Mittelfeld: Bauen in Abschnitt II ab Frühjahr 2020 / Individuelle Parzellen

Bauplätze in Brome heiß begehrt

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Der erste Abschnitt des Bromer Mittelfeldes ist schon zu einem guten Teil bebaut. Auch im zweiten Abschnitt soll es bald losgehen. Bürgermeister Gerhard Borchert rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr.

Brome – Der Bau-Boom im Nordkreis ist ungebrochen. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden und die derzeit günstigen Möglichkeiten zur Finanzierung dieses Traumes lassen die Gemeinden wachsen. Das gilt auch für den Flecken Brome.

„Die Nachfrage ist ungebremst“, sagt Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert im IK-Gespräch. So seien die Plätze im zweiten Bauabschnitt des Mittelfeldes zu einem guten Prozentsatz verkauft, der erste bereits voll. Die Erschließung des ersten Abschnittes ist bereits abgeschlossen, ein Teil der 33 Bauplätze ist oder wird schon bebaut.

Im zweiten Abschnitt sind noch einmal 40 Plätze angedacht. „Die Bauwilligen können dabei die Größe ihrer Parzelle selbst auswählen“, erklärt Borchert. Die Gemeinde wolle keine „Investor-Viertel“. „Hier wird individuell gebaut“, sagt Borchert. Einzelhäuser, viel Grün und auch freie Flächen sollen das Mittelfeld ausmachen, Brome soll organisch wachsen. „Wir wollen auch keine zugepflasterten Gärten“, sagt der Fleckenbürgermeister. Man denke derzeit über eine entsprechende Satzungsänderung nach.

Bei den Häuslebauern komme die Individualbehandlung bestens an. „Wir erhalten dafür viel Lob“, freut sich Borchert. Man müsse eine Mindestzahl an Quadratmetern kaufen, die meisten würden jedoch größere Grundstücke wollen. Die Gemeinde gehe da gerne drauf ein. „Die Wünsche der Bewohner zu erfüllen ist wichtiger als mehr Bauplätze zu verkaufen“, hält Borchert fest. Er rechnet damit, dass im Herbst die Verträge stehen und im Frühjahr 2020 mit dem Bauen im zweiten Abschnitt begonnen werden kann.

Besonders freue ihn, dass unter den Interessenten viele junge Leute seien. Einige seien schon in Brome verwurzelt, aber so mancher sei ein Neuzugang. „Das zeigt, wie attraktiv Brome ist“, sagt Borchert. Eben um diese Attraktivität zu erhalten, gehe man besonders auf die Bauwilligen zu. Mit maßgeschneiderten Bauplätzen sollen sie einen guten Start in der Gemeinde haben. Borchert hofft, dass die Neu-Bromer sich dann auch gut in die Gemeinschaft einfügen werden. „Wir haben hier 49 Vereine, in denen man sich wunderbar engagieren kann“, sagt er. „In Brome hat jeder die Chance, sich nach seinen Interessen und Möglichkeiten einzubringen.“

VON DENNIS TESCH

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