Gemeinderat beschließt Ausschreibung einstimmig

Barrierefreie Haltestellen für Tülau

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Die Bushaltestellen in Tülau sollen barrierefrei umgebaut werden. Die Ausschreibung hat der Gemeinderat nun einstimmig beschlossen.

Tülau – In der Gemeinde Tülau sollen sechs Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Während in Voitze bereits moderne Häuser aufgestellt wurden, gibt es in der Ortschaft Tülau laut den Gemeindevertretern noch Bedarf.

Um dieser geplanten Maßnahme näher zu kommen, hat der Rat kürzlich die Ausschreibung einstimmig beschlossen.

Um die Ortschaft in Tülau weiter aufzuwerten, soll sich das Bushaltenetzwerk verändern. Einige Haltestellen werden verlegt, andere bleiben an ihrem Platz. Die Barrierefreiheit steht bei dieser Maßnahme im Vordergrund.

Die Ortsdurchfahrt Richtung Croya soll mit der Versetzung einer schon bestehenden Haltestelle beruhigt werden. Bisher befindet sich die Haltestelle an der Sonnenstraße. Nun soll sie laut Bürgermeister Martin Zenk versetzt werden. „Wir wollen das Bushäuschen etwa 50 Meter weiter in Richtung Ortsausgang verschieben“, so Zenk. Damit soll sich der Verkehr beruhigen. Mit dieser Maßnahme will der Gemeinderat auch den Bürgersteig verlängern, was zu einer weiteren Temporeduzierung bei den Straßenverkehrsteilnehmer führen soll, meinte der Bürgermeister.

Der Zeitraum der Ausschreibung soll sich laut Zenk zwischen August und November bewegen. So lange, um die bestmögliche Lösung bei dem Projekt zu finden. Die Gemeinde will die Kosten dafür nicht alleine tragen, man bemühe sich um Fördergelder. Die entsprechenden Anträge wurden bereits gestellt.

Bushäuser, die noch in einem guten Zustand sind, sollen lediglich ausgebessert und renoviert werden. „Das sind massive Gebäude, die wir gerne weiter nutzen“, erklärte Zenk. Hand soll trotzdem angelegt werden, um die Ortschaft zu verschönern. „Dazu gehören neue Dachrinnen und eine modernisierte Beleuchtung.“ Zenk sagte, dass auch neue Tafeln angebracht werden sollen. Der Gemeinderat beschloss die Ausschreibung einstimmig.

VON HILKE BENTES

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