Brome: Erste von drei geplanten energetischen Maßnahmen wird umgesetzt

Austausch der Rathaus-Fenster

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Der Austausch der maroden Fenster im Bromer Rathaus ist im vollen Gang. Im Januar sollen die Arbeiten beendet sein. Von den Kosten in Höhe von 105 000 Euro werden 92 Prozent gefördert.

Brome. Gestern hielt der Winter Einzug – zumindest meteorologisch. Rechtzeitig haben die Arbeiten zum Austausch der Rathausfenster in Brome begonnen. Mit dem Austausch der rund 110 Fenster dürfte auch wieder ein wärmeres Klima ins Rathaus ziehen.

Diese energetische Maßnahme hatte aus Sicht der Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann Priorität.

Die Fenster im Rathaus haben einige Jahre hinter sich. Um genau zu sein: 40. Hin und wieder wurde hier und dort ein Fenster ausgetauscht, eine umfassende Sanierung wurde nun aber unumgänglich. Die Jahrzehnte haben ihre Spuren hinterlassen. Die hölzernen Rahmen sind marode und die Fensterscheiben blind. Besonders auffällig war das im Sitzungszimmer. Nicht nur, dass man nicht mehr durch die Fensterscheibe sehen konnte, auch der Isoliereffekt war nicht mehr gegeben, weil das Gas zwischen den Scheiben entwichen ist.

Der Austausch ist eine energetische Maßnahme zur Bauunterhaltung, die dank eines neuen Förderprogramms, dem Niedersächsischen Kommunalinvestitionsförderungsgesetz, möglich ist. Die Kosten belaufen sich auf 105 000 Euro, 92 Prozent werden vom Förderungsgesetz getragen. Im Januar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Wie Peckmann bereits dem IK gegenüber erwähnte, auch eine neue Heizungsanlage für das Rathaus angeschafft werden kann. Die derzeitige Anlage ist genauso alt wie die Fenster. Eine Anbindung an das Nahwärmenetz der Biogasanlage ist keine Option mehr – bedingt durch die weite Entfernung würde zu viel Energie verloren gehen. Die Heizungssanierung, so Peckmann, ist für das I. Quartal 2017 geplant.

Eine dritte energetische Maßnahme soll am Dach des Rathauses erfolgen. Dort soll eine Dämmung erfolgen – möglichst ebenfalls aus dem Topf des Investitionsförderungsgesetz. Wann dies allerdings umgesetzt wird, steht noch nicht fest.

Von Carola Hussak

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