Allergieauslösende Raupen

EPS-Bekämpfung: Samtgemeinde Brome auch 2021 wieder im Fokus

Ein Hubschrauber startet in Rühen gegen den EPS-Befall.
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Auch in diesem Jahr wird wieder gegen den EPS-Befall geflogen: 260 Hektar Fläche sind vorgesehen.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Samtgemeinde Brome – Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners geht dieses Jahr in die nächste Runde. 2019 hatte sich der Landkreis Gifhorn mit den betroffenen Samtgemeinden, Städte und Kommunen zum ersten Mal zusammengetan, um bei einer groß angelegten Maßnahme samt Hubschrauber-Flügen gegen die allergie-auslösenden Raupen vorzugehen.

2021 also wieder auf ein Neues: Das bestätigt nun auch Landrat Dr. Andreas Ebel. Die Details der anstehenden Maßnahme werden im Moment noch ausgewertet. Aber die Bekämpfung steht auf der Agenda für 2021.

Bis Anfang Februar hatten die Städte und Gemeinden im Landkreis die Möglichkeit, diejenigen Flächen an den Landkreis zu melden, die im Rahmen der gemeinsamen Bekämpfungsaktion behandelt werden sollen. „Dazu kommen die Flächen des Landkreises selbst, vor allem an Kreisstraßen und die Flächen des Niedersächsischen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr mit Flächen an Bundes- und Landesstraßen“, erklärt Ebel.

Zusammen sollen 6300 Einzelbäume vom Boden aus besprüht oder mechanisch (durch Absaugen) behandelt werden. Aber für zusammenhängende Flächen oder Alleen ist auch in 2021 wieder eine chemische Bekämpfung mittels Hubschrauberbefliegung vorgesehen. „Hiervon werden circa 260 Hektar betroffen sein“, erklärt Ebel. 2020 waren es noch knapp 300 Hektar, die es mittels Hubschrauber-Flügen zu überwinden galt.

Schwerpunkt der Bekämpfung ist wiederum die Samtgemeinde Brome, aber auch Flächen im südlicheren Kreisgebiet in der Samtgemeinde Meinersen, Samtgemeinde Papenteich und der Gemeinde Sassenburg gehören laut Ebel dazu. Die verschiedenen Kommunen hatten bereits im Januar Kontakt mit den Einwohnern aufgenommen und den Bedarf ermittelt.

Aus den Kommunen hat es unterschiedliche Aussagen gegeben. Beispielsweise kamen aus Rühen die Signale, dass in diesem Jahr keine ganz große Bekämpfung nötig sei, da sich der Bestand der Eichenprozessionsspinner etwas vermindert hätte. Bürgermeister Karl Urban hatte im IK-Gespräch angedeutet, dass dort wohl keine Befliegung als notwendig erachtet wird.

Wie sich der endgültige Fahrplan im Kampf gegen die Raupen entwickelt, bleibt noch abzuwarten. Der Landkreis will über die genauen Maßnahmen zeitig informieren.

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