Grund dafür liegt in der Witterung

Arbeiten in Voitze verzögern sich

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Die Bauarbeiten an der Voitzer Ortsdurchfahrt sind so gut wie abgeschlossen. Zum Ärger der Anwohner und des Bürgermeisters Martin Zenk halten sich nur wenige an das Tempo-30-Limit.

Voitze – Frost in den vergangenen Wochen verzögerte die Bauarbeiten an der Voitzer Ortsdurchfahrt erneut. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen sie aber vorerst abgeschlossen sein. In den Osterferien folgt noch die komplette Apshaltierung.

Langfristig soll der Verkehr in den Ortseingängen beruhigt werden.

Die Bauarbeiten an und auf der Voitzer Ortsdurchfahrt verzögern sich erneut. Der Teufel stecke eben im Detail. „Es wird nicht nur die Fahrbahn gemacht, sondern auch die Nebenanlagen“, berichtet Tülaus Bürgermeister Martin Zenk im IK-Gespräch.

Dabei sei man immer wieder auf Schwierigkeiten gestoßen, die den Abschluss der Bauarbeiten verzögert haben. Ursprünglich wollte man bereits vor Weihnachten fertig sein, aber am Altbestand war mehr zu tun als anfangs gedacht: neue Masten für die Straßenbeleuchtung waren ebenso nötig wie die zusätzliche Legung von Leerrohren (das IK berichtete). „Überall waren Anpassungen nötig“, berichtet Zenk. Auch der oft uneinsichtige Verkehr habe Probleme bereitet. „Da steht zwar überall 30, aber das wird einfach nicht angenommen“, ärgert sich der Bürgermeister. Mancher Fahrer unterschätzt wohl die Dauer der Ampelphasen.

Der auf Januar verschobene Arbeitsabschluss sei aber auch leider auch nicht einzuhalten. „Da hat uns der Frost einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Zenk. Die eineinhalb Wochen mit Minusgraden hätten die Arbeiten eben um diesen Zeitraum nochmals verzögert. „Nun ist aber wirklich ein Ende in Sicht.“

Vorerst jedenfalls, denn für den wirklichen Abschluss der Maßnahmen muss die Fahrbahn vollständig gesperrt werden. „Die komplette Asphaltierung wird in den Osterferien gemacht“, verrät Zenk. Danach sei die Ortsdurchfahrt dann wieder frei und dazu noch komplett erneuert. Das zuständige Bauunternehmen wird dann auch den Schützenplatz, der derzeit als Baumaschinen- sowie als Materiallager dient, wiederherstellen.

Alles in allem ist Zenk zufrieden mit den Arbeiten. Ausdrücklich bedankt er sich bei den Anwohnern, die die Unannehmlichkeiten gut weggesteckt hätten – trotz des teils unverschämten Verkehrs. Langfristig wünscht er sich eine Verkehrsberuhigung der Ortseingänge, „dafür wären aber Fördermittel nötig.“

VON DENNIS TESCH

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