Verkehr und Zusatzarbeiten fordern Restmaßnahmen im Januar / Vollsperrung in Osterferien

Arbeiten in Voitze verzögern sich

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Die Ortsdurchfahrt Voitze wird doch nicht wie geplant fertig, und die vielen Baustellenabsperrungen bleiben bis in den Januar hinein stehen. So manch dreister Fahrer schob sie schon einfach beiseite – ein Verhalten, das Bürgermeister Martin Zenk ahnden will.

Voitze. Die Voitzer Ortsdurchfahrt wird nicht, wie eigentlich geplant, vor Weihnachten fertig. Der Verkehr und zusätzlich angefallene Maßnahmen verzögern die Fertigstellung der Nebenanlagen in den Januar hinein.

Das dreiste Verhalten mancher Autofahrer stört Bürgermeister Martin Zenk.

Auf der jüngsten Sitzung des Tülauer Gemeinderates hatte Martin Zenk zunächst gute Nachrichten zu den umfangreichen Baumaßnahmen an der Voitzer Ortsdurchfahrt zu vermelden. „Vier von fünf Bushaltestellen sind bereits fertiggestellt“, berichtete der Bürgermeister. Die schlechte Nachricht: „Eigentlich wollten wir mit den Nebenanlagen bis Weihnachten fertig sein, aber es werden wohl im Januar noch Restarbeiten nötig sein.“

Die Verzögerungen erklärte Zenk zum einen mit den angefallenen Zusatzarbeiten. So wären am Altbestand mehr Maßnahmen nötig gewesen, die auch mehr Zeit in Anspruch genommen hätten als geplant. So wurden etwa neue Masten für die Straßenbeleuchtung aufgestellt und zusätzliche Leerrohre gelegt (das IK berichtete jeweils). Die LSW hatte zudem Stromkabel verlegt, da die alten noch auf Masten durch den Wald verliefen und somit bei Stürmen sehr störungsanfällig waren.

Auch zur Verzögerung beigetragen habe der starke Verkehr. „Arbeiten im laufenden Verkehr sind immer schwierig“, sagte der Bürgermeister. Die halbseitige Sperrung mit Barken und Ampelanlagen sei aber die einzige vernünftige Alternative gewesen. Eine Vollsperrung wäre keine Option gewesen. Der Bürgermeister bedankte sich bei der Gelegenheit bei den geduldigen Anwohnern, die die Unannehmlichkeiten durch die Bauarbeiten am ehesten zu verkraften hätten. Um noch mehr Geduld bittet Zenk die Bürger in den Osterferien, denn dann werde mit der Asphaltierung begonnen und man komme um eine Vollsperrung nicht herum.

Wenig Geduld habe Zenk aber mit dem dreisten Verhalten, das so mancher Autofahrer an den Tag lege. „Nicht nur, dass die hier mit deutlich mehr als 30 km/h unterwegs sind“, ärgerte sich der Bürgermeister, „die stellen auch teilweise einfach die Absperrungen beiseite.“ So ein Verhalten sei nicht zu dulden und werde geahndet. Er bat um Hinweise aus der Bevölkerung.

Von Dennis Tesch

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