Feuerwehrneubau in Parsau: Keine Probleme durch derzeitige Frostperiode

Arbeiten liegen noch im Zeitplan

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Die Arbeiten am Neubau des Feuerwehrhauses in Parsau sind aufgrund des Wetters ins Stocken geraten. Dennoch, heißt es seitens der Verwaltung, sei man noch nicht in Verzug geraten.

Parsau. Der Neubau des Feuerwehrhauses in Parsau am Klingenberg schreitet voran. „Derzeit sind die Handwerker mit den Rohbauarbeiten beschäftigt.

Wegen der frostigen Temperaturen verzögern sich die Arbeiten etwas“, berichtet Andrea Tietge, Bauamtsleiterin bei der Samtgemeinde Brome, auf Anfrage des IK. Dennoch liege man zeitlich im Plan – genau wie mit den Kosten von rund 863 000 Euro ohne Innenausbau.

Die Ausschreibungen, so Tietge weiter, für die Ausbaugewerke bis hin zum Dach seien erledigt. Wenn die Mauerwerksarbeiten abgeschlossen sind, folgt die Ausschreibung der weiteren Gewerke. „Wann das Richtfest gefeiert wird, kann ich noch nicht sagen. Das hängt natürlich auch davon ab, wann das Wetter besser wird und die Arbeiten fortgeführt werden können“, sagt die Bauamtsleiterin.

Bereits im Vorfeld der Planungen hatte der Förderverein der Parsauer Feuerwehr zugestimmt, sich mit Eigenleistungen in den Bau einzubringen. „So viel ist derzeit alledings noch nicht möglich. Bevor mit dem Bau angefangen wurde, hat die Feuerwehr das Gelände vorbereitet. Ich denke, wenn es um den Innenausbau und dann um die Gestaltung des Außenbereiches geht, kann die Feuerwehr tätig werden“, so Tietge. Regelmäßig würden sich Neuerungen ergeben. Und in die regelmäßigen Baubesprechungen werde auch die Feuerwehr mit einbezogen. So würden sich kurze Wege bei den Absprachen ergeben.

In dem Neubau werden die Umkleide- und Sanitärräume entsprechend der Geschlechter getrennt. Auch für den Dekontaminierungsraum wurde eine optimale Lösung zur Nutzung für Frauen und Männer geschaffen. Auch dieser wird geschlechtergetrennt nutzbar sein. Zudem werden barrierefreie Toiletten gebaut.

Für die Gestaltung des Außengeländes werden Kosten von rund 100 000 Euro fällig. Unter anderem darin enthalten sind die befestigten Flächen auf dem Grundstück, wie die Parkplatzflächen und Zuwegungen zum Gebäude sowie den Vorbereich vor der Halle und den erforderlichen Bewegungsflächen auf dem Grundstück. Mit immer größer werdenden Fahrzeugen erhöht sich auch der Radius, den die Fahrzeuge benötigen. Hinzu kommt, dass sich der entgegenkommende Verkehr nicht kreuzen darf.

Von Carola Hussak

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